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Der frühere NZZ-Chefkorrektor im PorträtAn unsere Akkusativfehler hat er sich gewöhnt

Wie korrekt schreiben wir noch? Zu Besuch beim ehemaligen Chefkorrektor der NZZ – dem 93-jährigen Berner Max Flückiger, der soeben die Rechtschreibe-Bibel «Richtiges Deutsch» neu überarbeitet hat.

«Heute meint jeder, er könne schreiben»: Der Berner Max Flückiger in seiner Wohnung in Zürich.
«Heute meint jeder, er könne schreiben»: Der Berner Max Flückiger in seiner Wohnung in Zürich.
Foto: Sabina Bobst

Hin und wieder versieht Max Flückiger seine E-Mails auch mal mit einem Emoji. Die bunten Piktogramme sind zwar keine Sprachzeichen – aber so viel kreativen Spielraum lässt sich der ehemalige Chefkorrektor der NZZ dann schon. Jedenfalls, wenn es um die private Verständigung geht. «Daheim bin ich ein normaler Mensch», sagt er. Und hebt lachend den Blick von der Tischplatte.

Max Flückiger ist 93 – und frisch gegen Corona geimpft. Zusammen mit einem jüngeren Kollegen, dem emeritierten Professor Peter Gallmann, hat er die Rechtschreibe-Bibel «Richtiges Deutsch» vor kurzem in der 33. Auflage herausgegeben. Ein nicht nur im wörtlichen Sinne gewichtiges Buch, das bei manchen Journalistinnen und Journalisten daheim im Regal steht.

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