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Kolumne Meret SchneiderAnbauschlacht 2.0

Bauern und Umweltverbände streiten um die richtige Agrarpolitik. Dabei sind ihre Ziele ähnlicher, als sie denken.

«Die Sistierung der Agrarpolitik 22+ ist fatal», warnt Kolumnistin Meret Schneider.
«Die Sistierung der Agrarpolitik 22+ ist fatal», warnt Kolumnistin Meret Schneider.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Politik, Polemik und Populismus – diese drei Worte verbindet leider mehr als nur die Alliteration, was in der aktuellen Debatte um die Agrarpolitik der Zukunft einmal mehr zum Ausdruck kommt. Trinkwasservergifter seien die einen, Lügner und Sensationsheischer die anderen; Umweltverbände werfen Bauern Halsstarrigkeit und Uneinsichtigkeit vor, während Bauern ersteren unterstellen, die Zukunft der Landwirtschaft für die Bewirtschaftung ihrer Mitgliederbasis zu missbrauchen. Zahlen und Fakten werden – von beiden Seiten – gedreht und gewendet, bis sie vom Kopf wieder auf die Füsse zu stehen kommen und sich auf den Weg machen, sämtlichen windigen Aussagen eine vermeintlich solide Datengrundlage zu verleihen.

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