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Laurien van der Graaff und Nadine FähndrichFür den Erfolg hilft: Schreien

Das Schweizer Duo behauptet vor dem WM-Teamsprint von heute keck: «Keine Medaille wäre eine Enttäuschung.» Wie die Langläuferinnen ticken – und was sie unterscheidet.

Sieg: Laurien van der Graaff (l.) und Nadine Fähndrich jubeln nach dem Triumph von Dresden im Dezember.
Sieg: Laurien van der Graaff (l.) und Nadine Fähndrich jubeln nach dem Triumph von Dresden im Dezember.
Foto: Federico Modica (Freshfocus)

Es sind schmalere Schultern, die den Schweizer Erfolg an dieser Nordisch-WM stemmen sollen: Statt des alternden Teamleaders Dario Cologna bilden Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich das aussichtsreichste Duo auf eine Medaille in Oberstdorf – am Sonntag im Teamsprint. Was Van der Graaff und Fähndrich verbindet bzw. unterscheidet.

Das Naturell: Quirlig vs. leise

Gespräche mit Laurien van der Graaff sind eines immer: kurzweilig. Die quirlige Bündnerin redet frisch von der Leber weg – und wenn es sie mal so richtig «anscheisst», dann sagt sie das auch genau so. Aber dazu hat sie zurzeit wenig Grund. Mit Teamkollegin Fähndrich befindet sie sich auf einer kleinen, für den Schweizer Nordisch-Sport historischen Welle: In den letzten vier Weltcup-Einsätzen standen sie als Duo stets auf dem Podest. Das soll sich heute an der WM nur ja nicht ändern, finden beide.

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