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Folge von Negativzinsen und Corona-Krise Arbeitslose müssen um ihr Pensionskassengeld bangen

Die Negativzinsen bedrohen zunehmend die Freizügigkeitsstiftungen, bei denen Arbeitslose ihre Pensionskassengelder deponieren. Bei einer Liquidation gehen im schlimmsten Fall Vorsorgegelder verloren.

Arbeitslose haben zunehmend Mühe, ihr Pensionskassengeld auf einem Freizügigkeitskonto zu deponieren.
Arbeitslose haben zunehmend Mühe, ihr Pensionskassengeld auf einem Freizügigkeitskonto zu deponieren.
Foto: Dominique Meienberg

55 Milliarden Franken an Pensionskassengeldern sind zurzeit auf Freizügigkeitskonten parkiert. Es handelt sich um Vorsorgegelder von Arbeitnehmern, die keine Stelle mehr haben und vorübergehend oder dauerhaft keiner Pensionskasse mehr angeschlossen sind. Doch die Freizügigkeitsstiftungen, die diese Konten führen, leiden schwer unter den Negativzinsen. Diese dürfen sie nicht auf die Kontoinhaber abwälzen, so bleiben sie auf den Kosten sitzen. Gleichzeitig ist den Freizügigkeitsstiftungen keine Unterdeckung erlaubt, sie müssen die Vorsorgeguthaben jederzeit garantieren.

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