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Chemiewaffen in Syrien Assad persönlich hat den Einsatz von Giftgas befohlen

Giftgas gegen das eigene Volk: UNO-Mitarbeiter untersuchen die Einschlagstelle von syrischen Chemiewaffen in Ain Terma ausserhalb von Damaskus.

Kampfstoffe auch nach Beitritt zur Konvention versteckt

Russland und Syrien bestreiten alles

Der Befehl für den Einsatz geht laut dem Bericht vom Präsidenten persönlich aus: Syriens Machthaber Bashar al-Assad.

Angriffe mit dem Präsidentenpalast koordiniert

Primitive, aber tödliche Waffe: Ein Mann zeigt die Reste einer eingeschlagenen Fassbombe in Ost-Ghouta im Januar 2020.
105 Kommentare
    Ursula Schüpbach

    „Auch sollten die Staaten ihre Bemühungen verstärken, die Verantwortlichen strafrechtlich zu belangen. In Deutschland etwa haben entsprechende Verfahren bereits begonnen.

    Strafverfolgungsbehörden sollen Zeugen vernehmen und Beweise sichern, sodass diese in der Zukunft in Prozessen verwendet werden können – sollten Beschuldigte ausserhalb Syriens gefasst werden oder im Raum stehende Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eines Tages in Syrien selbst verfolgt werden.“ (aus dem aktuellen Artikel hier)

    Die stehen bekanntlich nicht einfach nur im Raum. Puzzleteil um Puzzleteil fügen sich schon längstens zu einem Ganzen zusammen. Daran ändert auch Putins Clique im UNO-Sicherheitsrat nichts, die den Rat nur dazu missbraucht, um etwas wichtiger zu erscheinen, als sie ist. Putins „Spielchen“ fliegen ja auch sonst immer wieder auf - da nützt ihm auch sein Machtmissbrauch im UNO-Sicherheitsrat nichts. Dieses UNO-Gremium ist eh ein fragwürdiges Relikt aus dem letzten Jahrhundert - auch wenn sich Leute wie Putin daran klammern im 21. Jh.