Assange greift für die Geldbeschaffung zu Messer und Gabel
Mit der Versteigerung eines exklusiven Mittagessens mit Julian Assange beschreitet Wikileaks neue Wege der Spendenbeschaffung. Acht Personen dürfen mit dem Gründer der Enthüllungsplattform speisen.

Der Startpreis für das exklusive Treffen mit dem Gründer der Enthüllungsplattform war beim Online-Auktionshaus Ebay am Montag auf 350 Pfund (398 Euro) festgelegt worden, bis heute lagen die Gebote bereits bei mehr als 500 Pfund (568 Euro).
Den Angaben bei Ebay zufolge dürfen acht Personen am 2. Juli in «einem der edelsten Restaurants Londons» mit Assange sowie mit dem slowenischen Kulturphilosophen Slavoj Zizek speisen. Im Anschluss sei ein Vortrag der beiden über die Auswirkungen von Wikileaks geplant.
Warren Buffet als Vorbild
Wikileaks sorgte zuletzt mit der Veröffentlichung Zehntausender von den USA als geheim klassifizierter Dokumente für Aufsehen. Die amerikanischen Behörden prüfen derzeit, ob die Organisation damit gegen nationale Gesetze verstiess. In Schweden wird gegen Assange wegen Vergewaltigungsvorwürfen zweier Frauen ermittelt. Der Australier ist in Grossbritannien auf Kaution frei und hat Berufung gegen seine drohende Auslieferung nach Schweden eingelegt.
Ein Mittagessen mit der Investorenlegende Warren Buffett ging kürzlich richtig ins Geld: Das «Orakel von Omaha» versteigert zum zwölften Mal für einen guten Zweck einen Lunch im berühmten New Yorker Steakhouse Smith & Wollensky. Die Auktion bei Ebay startete mit einem Mindestgebot von 25'000 Dollar. Das Essen erlöste über eine Million Dollar.
dapd/pbe
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