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Hohe Wirksamkeit Wie eine Test-Panne bei AstraZenecas Covid-Impfstoff zum Glücksfall wurde

Die Zwischenergebnisse des britischen Konzerns zeigen eine unterschiedliche Wirksamkeit je nach Dosierung. Das Zwischenresultat verdankt der Pharma-Riese indes einem glücklichen Zufall.

Die Tests erproben verschiedene Dosierungen mit unterschiedlicher Wirksamkeit: Impfstoffprojekt von AstraZenca und der Universität Oxford.
Die Tests erproben verschiedene Dosierungen mit unterschiedlicher Wirksamkeit: Impfstoffprojekt von AstraZenca und der Universität Oxford.
Foto: Dado Ruvid (Reuters)

Die Schweiz hat beim Impfprojekt von AstraZeneca und der Universität Oxford 5,3 Millionen Dosen reserviert – mehr als bei anderen Anbietern. Nun liegen die ersten Zwischenergebnisse der noch laufenden klinischen Studien vor. Sie zeigen eine Wirksamkeit von bis zu 90 Prozent. Und ersten Hinweisen zufolge könnte der Impfstoff auch eine Übertragbarkeit des Coronavirus auf Ungeimpfte verhindern – was entscheidend für eine Herdenimmunität ist.

Die Zwischenergebnisse zeigen, dass die Testgruppe, die zunächst eine halbe Dosis und im Abstand von einem Monat eine volle Dosis erhielt, zu 90 Prozent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt wird. Bei einer weiteren Testgruppe, die beide Male die volle Dosis bekam, zeigte sich dagegen ein Schutz von 62 Prozent. Im Schnitt ergibt dies eine Wirksamkeit von 70 Prozent. Einer dritten Testgruppe wurde als Kontrollkohorte gar keine Corona-Impfung gespritzt. Bei ihr ergaben sich die meisten Corona-Infektionen.

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