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Tempo bei Verteilung des Corona-VakzinsImpfturbos und Impfbremser – der Länder-Vergleich

Israel zieht allen davon, andere Länder starten nur sehr zögerlich: Woran das liegt, und wie es im Vergleich um die Schweiz steht.

Die Erste: Die 91-jährige Margaret Keenan erhielt am 29. Dezember bereits ihre zweite Dosis des Biontech-Impfstoffs. Die Seniorin war im Dezember die erste Person, die in Grossbritannien offiziell geimpft wurde – damals noch im Pinguin-Shirt.
Die Erste: Die 91-jährige Margaret Keenan erhielt am 29. Dezember bereits ihre zweite Dosis des Biontech-Impfstoffs. Die Seniorin war im Dezember die erste Person, die in Grossbritannien offiziell geimpft wurde – damals noch im Pinguin-Shirt.
Foto: Jonny Weeks (NHS England/Getty Images)

Die Schweiz liegt im globalen Impfvergleich wieder im Hintertreffen. Nachdem Swissmedic dem Vakzin von Biontech und Pfizer überraschend die erste offizielle Zulassung der Welt erteilt hatte, lief der Start der Kampagne nur schleppend an. Das liegt einerseits am Mangel an Impfdosen: Der Bund hat das Biontech-Mittel erst spät bestellt, und ein zweiter Impfstoff könnte erst in einigen Wochen zugelassen werden. Andererseits sind aber auch die Kantone nicht bereit, um mehr Impfungen zu verabreichen, auch weil es Verzögerungen beim Bund gab (lesen Sie hier mehr über die Patzer des Bundes bei den Covid-Impfungen). Epidemiologen und Politiker fordern nun umgehend ein schnelleres Tempo.

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