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US-Historikerin über PopulismusAuf einmal kippte ihr Freundeskreis nach rechts

Die amerikanische Historikerin Anne Applebaum erzählt in einem persönlichen Buch, wie ihr über Nacht die Freunde abhandenkamen. Ursache dafür war die Politik.

Die Journalistin und Historikerin Anne Applebaum beschreibt die Anziehungskraft autoritären Gedankenguts.
Die Journalistin und Historikerin Anne Applebaum beschreibt die Anziehungskraft autoritären Gedankenguts.
Foto: Leonardo Cendamo (Getty Images)

Als Anne Applebaum begann, das autoritäre Regime ihrer Wahlheimat Polen, wo sie seit über 30 Jahren lebt, zu kritisieren, wurde sie als «verdeckte jüdische Drahtzieherin einer internationalen Pressekampagne gegen Polen denunziert». Schon zuvor machte sich die amerikanische Historikerin und Journalistin mit ihren viel beachteten Büchern wie «Der Gulag» (2003 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet) oder «Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine» (2019) keineswegs nur Freunde.

Diese Woche erscheint ihr neues, auf persönlichen Erfahrungen basierendes Buch «Die Verlockung des Autoritären. Warum antidemokratische Herrschaft so populär geworden ist».

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