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Grossaktionen gegen AutoposerAufmotzen und dann protzen – das sind die Poser von Zürich

Sie legen das Auto tiefer, lassen die Räder durchdrehen und dröhnen so durch die Quartiere. Nun geht die Polizei verstärkt gegen die Poserszene vor.

Die Poser bevorzugen deutsche Marken – wie hier ein leistungsstarker BMW.
Die Poser bevorzugen deutsche Marken – wie hier ein leistungsstarker BMW.
Foto: Alamy Stock Photo

Ein Parkplatz im Industriegebiet von Regensdorf. Es ist Nacht, neblig. Das Video zeigt zu einem tiefen Beat das Close-up eines schwarzen Chevrolet Camaro, im Hintergrund leuchtet der Schriftzug von Burger King. Im Schritttempo rattert der Chevi vorbei an jungen Männern, die sich an der Haube ihrer Autos anlehnen. Sie schauen ihm nach, die Räder drehen durch, der Motor heult auf, und der Chevi düst los ins Schwarze der Nacht. Gemacht hat das Video eine Gruppe in der Schweiz lebender portugiesischer Autofans. Sie sind sogenannte Autoposer, die nicht selten ihr ganzes Geld und ihre ganze Freizeit in ihr Auto stecken, um dieses auf der Strasse und im Internet zu präsentieren.

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