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Thiago Monteiro macht KarriereAus einem Armenviertel adoptiert, nun ist er ein Tennis-Star

Für seinen Traum musste der Brasilianer ungeahnte Hindernisse überwinden. Doch Thiago Monteiro hat es geschafft: Er ist jetzt der beste Tennisspieler seines Landes. Und Millionär.

Thiago Monteiro hat es geschafft: Im Armenviertel aufgewachsen, spielt der Brasilianer nun in der Tennis-Weltelite mit.
Thiago Monteiro hat es geschafft: Im Armenviertel aufgewachsen, spielt der Brasilianer nun in der Tennis-Weltelite mit.
Foto: Buda Mendes (Getty Images)

Manchmal werden die Weichen des Lebens schon vor Geburt gestellt. Das gilt zumindest für Thiago Monteiro, den besten brasilianischen Tennisspieler, die Nummer 78 der Weltrangliste. Dass der 26-Jährige so weit kam, ist eine kitschig anmutende Geschichte, an deren Ursprung eine Frau steht, die den Namen einer katholischen Wallfahrtsstätte trägt: Fátima. In einem portugiesischen Ort dieses Namens soll 1917 die Jungfrau Maria erschienen sein.

«Dona Fátima», wie Thiago Monteiro sie achtungsvoll nennt, ist seine Adoptivmutter. Wie das geschah, schilderte er auf der brasilianischen Website «A voz do Tênis» («Die Stimme des Tennis»), der er nun seine filmreife Lebensgeschichte anvertraute. «Meine Mutter war 44 Jahre alt, als sich mich adoptierte. Sie wollte immer einen Jungen adoptieren und traf meine leibliche Mutter, die schwanger war und sagte, sie könnte ihr Kind nicht grossziehen. Ich habe sie nie kennen gelernt. Ich war erst einige Stunden alt, als ich adoptiert wurde.» (Lesen Sie hier den Artikel in Originalsprache)

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