Heftiger Widerstand gegen Atomtransport

Begleitet von heftigen Protesten hat der Atommülltransport am Montag Dannenberg erreicht. Bis zum Zwischenlager Gorleben ist noch ein weiter Weg.

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In Dannenberg sollen die elf Castor-Spezialbehälter in den frühen Morgenstunden von der Bahn auf Tieflader umgeladen werden. Die Verladung der elf Behälter wird voraussichtlich mehrere Stunden dauern. Auf der Strasse müssen die Atommüllbehälter dann die letzten 20 Kilometer bis ins Zwischenlager Gorleben zurücklegen. Dort blockieren rund 700 Menschen die Zufahrt zum Lager.

Beim Castor-Transport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague kam es bereits am Sonntag zu zahlreichen Sitzblockaden und Übergriffen auf den Gleisanlagen. Tausende Atomkraftgegner im Wendland versuchten, den Atommülltransport aufzuhalten, unter anderem durch Schienenblockaden.

Schlagstöcke und Tränengas und Verletzte

Immer wieder kam es zu Zusammenstössen von Demonstranten und Polizei, bei denen die Beamten Schlagstöcke und Tränengas einsetzten. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. In Tollendorf trieb die Polizei mehrere Demonstranten in einem Kessel zusammen. Im pfälzischen Berg hatten sich drei Atomkraftgegner an die Gleise gekettet und mussten aus der Strecke geschnitten werden. (cpm/ap)

Erstellt: 10.11.2008, 08:56 Uhr

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