Schweizer Botschafterin gibt Mandat in der Ukraine ab

OSZE-Sondergesandte Heidi Tagliavini will nicht mehr in der Ukraine vermitteln. Die Diplomatin tritt auf eigenen Wunsch von ihrem Auftrag zurück.

Rundum akzeptiert: Tagliavini war einer der wenigen Personen, die mit allen Seiten ohne weiteres sprechen konnte.

Rundum akzeptiert: Tagliavini war einer der wenigen Personen, die mit allen Seiten ohne weiteres sprechen konnte. Bild: Keystone

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Die OSZE-Sondergesandte für die Ukraine, Botschafterin Heidi Tagliavini, wird ihr Mandat abgeben. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Freitagabend gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht der Tagesschau des Schweizer Fernsehens.

Tagliavini wünsche ihre Tätigkeit in nächster Zeit zu beenden, hiess es. Zu Gründen oder zum genauen Zeitpunkt machte das EDA keine Angaben.

Der damalige Bundespräsident und Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, ernannte Tagliavini vor rund einem Jahr zur Sondergesandten für die Ukraine. Im Januar verlängerte der derzeitige OSZE-Vorsitzende und serbische Aussenminister Ivica Dacic ihr Mandat. (ale/sda)

Erstellt: 05.06.2015, 21:07 Uhr

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