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650'000 E-Mails prüfen in acht Tagen – kein Problem

Trump und die Republikaner wittern in der E-Mail-Affäre eine grosse Verschwörung. So hat das FBI gearbeitet.

«650'000 E-Mails können nicht in acht Tagen geprüft werden»: So reagierte Donald Trump auf die Ankündigung des FBI, die Ermittlungen gegen Hillary Clinton einzustellen. (6. November 2016)
«650'000 E-Mails können nicht in acht Tagen geprüft werden»: So reagierte Donald Trump auf die Ankündigung des FBI, die Ermittlungen gegen Hillary Clinton einzustellen. (6. November 2016)
Keystone

Hat das FBI einfach kalte Füsse bekommen? Nachdem der Chef der Polizeibehörde am Sonntag aus heiterem Himmel das Ende der vor acht Tagen aufgenommenen neuen Ermittlungen in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton verkündet hatte, wird im Lager der gegnerischen Republikaner genau das vermutet. Es sei unmöglich, 650'000 E-Mails in dieser kurzen Zeit zu prüfen, lautet der Tenor. Auch Clintons republikanischer Konkurrent Donald Trump sagte genau dies in seiner ersten Reaktion:

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