Clinton wollte syrische Rebellen bewaffnen

Die abgetretene US-Aussenministerin wollte laut einem Bericht zusammen mit dem ehemaligen CIA-Chef Petraeus die Ausbildung syrischer Rebellen vorantreiben. Das Weisse Haus stoppte die Pläne.

Verabschiedete sich als Aussenministerin: Hillary Clinton.

Verabschiedete sich als Aussenministerin: Hillary Clinton. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das US-Präsidialamt hat im vergangenen Sommer offenbar Pläne der damaligen Aussenministerin Hillary Clinton und des Ex-CIA-Chefs David Petraeus zur Bewaffnung und Ausbildung syrischer Rebellen abgelehnt. Das berichtete die «New York Times».

Grund für die Entscheidung seien Sorgen gewesen, die USA könnten in den Konflikt hineingezogen werden. Ausserdem sei befürchtet worden, dass die Waffen in die falschen Hände geraten könnten.

Panetta gleicher Meinung

Endgültig sei der Plan begraben worden, als Petraeus wegen einer ausserehelichen Affäre sein Amt aufgeben und Clinton aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise weiter. Der scheidende Verteidigungsminister Leon Panetta habe Regierungsvertretern zufolge der Idee positiv gegenüber gestanden.

Petraeus und Panetta lehnten dem Blatt zufolge eine Stellungnahme ab. Clinton hatte sich vor kurzem in einem «Times«-Interview nicht zu der Frage äussern wollen. (sda)

Erstellt: 03.02.2013, 13:45 Uhr

Artikel zum Thema

Ein Abschied wie bei einem Rockstar

«Ich werde vielleicht mal durchklingeln, um ein bisschen zu plaudern». Mit diesen Worten verabschiedete sich US-Aussenministerin Hillary Clinton von ihren Mitarbeitern. Ihre Amtszeit ist nun zu Ende. Mehr...

Politiker altern schneller

Bildstrecke Macht hinterlässt Spuren – das Beispiel der scheidenden US-Aussenministerin Hillary Clinton ist dabei keine Ausnahme, auch andere Politiker scheinen von ihrem Amt deutlich gezeichnet. Mehr...

«Sie wird in die Geschichte eingehen»

Bringt Barack Obama bereits seine mögliche Nachfolgerin für 2016 in Stellung? In einem TV-Interview lobt er Hillary Clinton in den höchsten Tönen und sendet damit ein politisches Signal aus. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Blogs

Geldblog Wie Sie auf US-Dividenden-Stars setzen

Mamablog Kinder sollten lügen dürfen

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Die Welt in Bildern

Duftendes Gut: In einer Räucherstäbchenfabrik in Tangerang, Indonesien, läuft die Produktion kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest auf Hochtouren. (22. Januar 2020)
(Bild: Ajeng Dinar Ulfiana) Mehr...