Grosse Trump-Kritikerin will ins Weisse Haus

Immer mehr Demokraten bringen sich für die Präsidentschaftswahlen 2020 in Stellung: Auch Senatorin Kirsten Gillibrand.

«Ich weiss, dass ich das Mitgefühl, den Mut und die furchtlose Entschlossenheit habe, um Erfolg zu haben»: US-Senatorin Kirsten Gillibrand. (Archivbild)

«Ich weiss, dass ich das Mitgefühl, den Mut und die furchtlose Entschlossenheit habe, um Erfolg zu haben»: US-Senatorin Kirsten Gillibrand. (Archivbild) Bild: Jim Lo Scalzo/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die demokratische US-Senatorin Kirsten Gillibrand will bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Dies kündigte die scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump am Dienstag in der Sendung von Talkmaster Stephen Colbert an.

«Ich werde mich um das US-Präsidentenamt bewerben», sagte die 52-Jährige, die sich unter anderem gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen engagiert. «Ich weiss, dass ich das Mitgefühl, den Mut und die furchtlose Entschlossenheit habe, um Erfolg zu haben.» Sie wolle die Gesundheitsversorgung amerikanischer Familien verbessern und gegen «Korruption und Gier» kämpfen.

Gillibrand hatte 2009 den Senatssitz von Hillary Clinton für den Bundesstaat New York übernommen, als Clinton Aussenministerin wurde. Bei den Kongresswahlen im vergangenen November verteidigte sie ihren Sitz.

Bei den oppositionellen Demokraten bringen sich bereits jetzt eine ganze Reihe von Politikern für die Präsidentschaftswahl 2020 in Stellung. Unter anderem wollen sich die linksgerichtete Senatorin Elizabeth Warren, der ehemalige Wohnungsbauminister Julián Castro und die Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewerben. (chk/sda)

Erstellt: 16.01.2019, 03:10 Uhr

Artikel zum Thema

Nach welchem Skript spielt Trump?

Analyse Die neusten Russland-Enthüllungen lassen zwei unterschiedliche Interpretationen zu: Entweder ist der US-Präsident ein Werkzeug Putins oder Opfer seiner eigenen Geheimdienste. Mehr...

Trump verlässt Treffen mit Demokraten abrupt

Im Streit um die Mauer gehen in Washington D.C. die Emotionen hoch – vor allem beim US-Präsidenten. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sie wollen täglich die besten Beiträge aus der Redaktion?
Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter «Der Morgen».

Die Welt in Bildern

Kampf gegen das Aussichtslose: In Kalifornien versuchen die Feuerwehrleute immer noch das Ausmass der Buschfeuer einzugrenzen. (11. Oktober 2019)
(Bild: David Swanson) Mehr...