«Kein Unterschied zwischen Politik und Terrorplänen»

Die USA verschärfen die Sanktionen gegen die radikal-islamische Hizbollah.

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Die USA und mehrere Golfstaaten haben weitere Strafmassnahmen gegen die Führung der radikal-islamischen Hizbollah erlassen. Unter den Betroffenen seien Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und sein Stellvertreter Naim Kassem, teilte das US-Finanzministerium am Mittwoch mit.

Demnach geht es bei den Sanktionen um das Entscheidungsgremium der vom Iran unterstützten Gruppe, den sogenannten Schura-Rat. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, man könne nicht zwischen einem politischen Flügel der Hizbollah und ihren «globalen Terrorplänen» unterscheiden.

Seit dem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran verschärft die US-Regierung ihren Kurs gegen die Islamische Republik. So wurde in dieser Woche der Chef der iranischen Notenbank auf eine Sanktionsliste gesetzt, weil er die Revolutionsgarden mit mehreren Millionen Dollar unterstützt haben soll. Der Iran und die Hizbollah sind auch Verbündete im Bürgerkrieg in Syrien. (ft/sda)

Erstellt: 16.05.2018, 23:20 Uhr

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