Letzte Hoffnung verzweifelter Lehrer: Glock, 9 Millimeter

Was Donald Trump für alle fordert, macht eine Stadt in Ohio bereits jetzt: Sie bewaffnet ihre Lehrer.

In Sidney (Ohio) bewahren Lehrer ihre Glocks im Schulsafe auf. Fotos: Nima Taradji (Polaris)

In Sidney (Ohio) bewahren Lehrer ihre Glocks im Schulsafe auf. Fotos: Nima Taradji (Polaris)

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Der Safe piepst einmal, zweimal, dann springt die Tür auf. John Scheu geht ein bisschen zur Seite, als wüsste er auch nicht so genau, was zu erwarten sei. Dies ist ein ganz normales Büro eines ganz normalen Schuldirektors: Wörterbücher, Protokolle, Hausordnungen, abgelegt in farbigen Mappen und Ringordnern.

Aber da ist dieser Safe, 20 mal 30 Zentimeter, ein schwarzes Modell mit einem biometrischen Scanner, der den Fingerabdruck ausliest. Darin liegt eine halb automatische Pistole, Modell Glock 19, geladen, Kaliber 9 Millimeter, daneben eine Packung mit Ersatzmunition.

John Scheu schaut die schwarz glänzende Waffe an. Bis vor wenigen Jahren hatte er noch nie eine Pistole abgefeuert. Jetzt gehört sie zu seinem Alltag als Schuldirektor wie der Computer und die Budgettabellen auf seinem Schreibtisch. Ohne ein Wort verschliesst er den Safe wieder.

«Wir sind vorbereitet», sagt John Scheu, Schulleiter in Sidney.

Scheu leitet die Sidney City Schools im Westen von Ohio. 3500 Schüler besuchen hier Grundstufe, Mittelstufe und Highschool, verteilt auf sieben Gebäude. Überall in der Schule hat er vor fünf Jahren Safes einbauen lassen, in jedem liegt eine geladene Pistole und, in Griffweite, eine kugelsichere Weste. Wie viele Safes es genau sind und wo sie sich befinden, sagt er nicht.

Etwa zwei Dutzend Personen haben Zugriff auf die Waffen: einige Hilfssheriffs, die immer in der Schule sind, und ein Team von ausgewählten Lehrern – drei Viertel Männer, ein Viertel Frauen, alle zwischen 25 und 55 Jahre alt. «Das ist unsere Antwort auf einen Schützen, der ein Blutbad an unseren Kindern anrichten will», sagt Scheu.

Hier doch nicht! – «Das dachten sie alle»

Dann setzt er sich hinter seinen Schreibtisch – Turnschuhe, Polohemd, das Hemd ist ein bisschen gespannt über der breiten Brust. Es ist schwarz-gelb, wie das Maskottchen der Schule, eine Wespe mit kämpferischem Gesicht. Auch John Scheu trainierte mal eine der Sportmannschaften hier, er war Basketballcoach, bevor er zum administrativen Leiter aufstieg.

Auf dem Tisch steht ein Bild, das ihn als jungen Trainer zeigt, da hatte er noch Haare. Es war eine andere Zeit. Eine Zeit, in der sich die Eltern noch Sorgen machten, dass ihre Kinder von anderen Kindern verprügelt wurden oder solche Dinge, aber nicht, dass an der Schule ihrer Kinder ein Attentäter mit einer Schusswaffe auftauchen könnte und sie erschiesst. Nicht in Sidney, 22'000Einwohner, 21 Kirchen und ein Restaurant, in dem sich alle kennen. Hier doch nicht.

«Das dachten sie alle», sagt Scheu. All die Schuldirektoren in all den Orten, in denen es Schulattentate gab. Aber passiert ist es dann doch. Zuerst an der Columbine High School in Colorado, vor 19 Jahren, dann an mehr als 200 weiteren Schulen im ganzen Land.

22 Attentate an Schulen waren es allein in diesem Jahr.

Und jetzt in Santa Fe in Texas. Die Schule galt als besonders vorbildlich – für ihr Sicherheitsprogramm war sie gerade ausgezeichnet worden, auf dem Schulgelände befinden sich immer zwei Polizisten. Sie waren auch am vergangenen Freitag da, als ein 17-jähriger Schüler mit einer Schrotflinte und einem Revolver 10 Menschen erschoss und 13 weitere verletzte. «Es gab bei diesem Schützen keine Warnhinweise», sagt Scheu, keine «red flags» wie bei anderen Tätern vor ihm.

22 Attentate an Schulen waren es allein in diesem Jahr. Dabei starben bis jetzt mehr Kinder und Lehrer an amerikanischen Schulen als Soldaten im Dienst, wie die «Washington Post» schreibt. «Wir verlassen uns nicht darauf, dass wir verschont bleiben», sagt John Scheu. «Wir sind vorbereitet.»

Dann rattert er die Statistiken herunter: Dreieinhalb Minuten dauert es im Schnitt, bis die Polizei nach einem Amoklauf an einer Schule eintrifft, alle 17 Sekunden tötet oder verletzt ein Attentäter einen Schüler. «Jede Sekunde zählt», sagt Scheu, «und wir haben trainiert: Innerhalb von 45 Sekunden sind wir bereit.»

2018 starben mehr Schüler und Lehrer als US-Soldaten.

Viele Menschen schüttelten den Kopf, als US-Präsident Donald Trump im Februar nach dem Attentat in Parkland forderte, Lehrer an Schulen mit Waffen auszurüsten. Amokläufe wären «schnell beendet», sagte der Präsident, wenn die Lehrer nur zurückschiessen könnten.

Auch in Santa Fe wollten sie die Lehrer bewaffnen, im November segnete die Schulbehörde einen entsprechenden Plan ab. Es sei tragisch, dass er am Freitag nicht schon umgesetzt war, sagte der Vizegouverneur von Texas, Dan Patrick. Und hatte noch eine andere Idee, um Amokläufe zu stoppen: weniger Eingänge an Schulen. Wenn es in Schulgebäuden nur noch eine, höchstens zwei Türen gäbe, hätten es potenzielle Schützen schwerer. Kein Witz.

Das Hochrüsten der Lehrer

Der Rüstungswettlauf an Amerikas Schulen ist längst in Gang. In mehr als einem Dutzend Bundesstaaten sind Gesetze geplant, die das Tragen von Schusswaffen in Schulen erlauben sollen. In mehr als einem Dutzend weiterer Bundesstaaten tragen Lehrer schon heute Waffen. In Texas ist das in ungefähr 170 Schulbezirken der Fall, in Ohio sind es nach Schätzungen 60 Bezirke, rund ein Dutzend sind es jeweils in Arkansas oder Missouri.

Eine genaue Übersicht hat niemand, weil einige Schulleitungen nicht einmal den Eltern sagen, ob ihre Lehrer bewaffnet sind oder nicht. Die Schulen in Sidney gehörten zu den ersten des Landes, die ihre Lehrer an der Waffe ausbildeten – und darüber auch offen informierten.

Einer dieser Lehrer sitzt im Lehrerzimmer der Sidney High School, massige Schultern, Karohemd, die Hände auf dem Tisch gefaltet. Kein Name, die Schule ist vorsichtig, hält die Identität der Lehrer, die Zugriff auf eine Waffe haben, geheim. Als die Schulleitung vor fünf Jahren Freiwillige suchte für das Team der First Responders, der bewaffneten Hilfskräfte, meldete er sich. Er besuchte die Kurse im Schiessstand, lernte, wie man mit der linken und der rechten Hand feuert, wie man auf ein bewegliches Ziel schiesst und wie man einen Schützen in einen Hinterhalt lockt.

Letztlich ging es auch um die Frage: Können Sie auf Ihren eigenen Schüler schiessen, wenn er mit einer Waffe vor Ihnen steht? Er könne das, sagt der Lehrer.

Bei vielen Amokläufen sei da jemand gewesen, ein Lehrer oder ein Coach, der sich vor seine Schüler stellte, um sie zu beschützen. «Das ist unser Instinkt.» Und in vielen Fällen seien diese Leute gestorben, weil sie keine Waffe hatten. Weil sie sich nicht wehren konnten. Ihm soll das nicht passieren. «Nur weil wir Prüfungen benoten und auf Wandtafeln schreiben, heisst das nicht, dass wir schwach sind. Dass wir nicht reagieren können, wenn jemand unseren Kindern Schlimmes antun will.»

Als er sich zum Lehrer ausbilden liess, vor 20 Jahren, hätte er sich zwar niemals gedacht, dass er sich mal überlegen müsse, wie er auf einen Amokläufer im Klassenzimmer reagieren würde. «Aber so ist das heute. Das ist die neue Realität.» Sagt er, als sei das alles Schicksal, nicht Politik.

Sheriff John Lenhart will kein «Cowboy-Zeugs» wie in Texas.

In Sidney reagierten sie auf diese neue Realität mit ihrem eigenen System. Erfunden hat es John Lenhart, der Sheriff von Shelby County, dem Landkreis, in dem sich Sidney befindet. Auf dem Schreibtisch seines Büros steht der Kopf eines Alligators, auf dem Sideboard gegenüber liegen die vielen Auszeichnungen, die er in seiner Karriere bei der Polizei bekommen hat. Ein Zeremonienschwert, eine Vitrine voller Sterne, und – darauf ist Lenhart besonders stolz – eine Skulptur aus Kupfer, die er 2015 erhielt, als er von seinen Berufskollegen zum Sheriff des Jahres gewählt wurde.

Wie sicher macht das Schulen?

Als Lenhart zum ersten Mal ins Amt gewählt wurde, war er 25 Jahre alt und Demokrat. Später war er lange für die Sicherheit in grossen Konzernen zuständig. Heute ist er 73 Jahre alt, zum zweiten Mal Sheriff – und Republikaner.

Lenhart war mit anderen Sheriffs auf einer Tagung, als am 14. Dezember 2012 ein Mann die Grundschule von Sandy Hook in Connecticut betrat und 28 Menschen erschoss. Wenige Tage später sass Lenhart in Sidney mit Schuldirektor Scheu zusammen, um ein neues Sicherheitskonzept für die Schulen in seinem Bereich zu entwerfen. Dazu gehören durchnummerierte Fenster, damit Rettungskräfte sofort wissen, wo sie hinmüssen. Dazu gehört eine Hotline für Warnungen. Dazu gehören Sicherheitskameras, deren Signale auf einem Monitor im Büro des Sheriffs zusammenlaufen. Und dazu gehören bewaffnete Personen auf dem Schulgelände.

Lenhart dachte zuerst an ein Team von Polizisten und Wachmännern, Profis, die auf dem Gelände und in den Gebäuden patrouillieren. War aber viel zu teuer. Also heuerte er pensionierte Polizeibeamte an, Stundenlohn 16.50 Dollar. Den Rest des Teams bildeten die Lehrer. Sie durchliefen ein Schusswaffentraining, bezahlt aus dem Budget des Sheriffs. Das ist Lenharts Lösung.

Fragt sich nur, wie viel diese Lösung wert ist. Wie sicher sie eine Schule macht. Lenhart sagt, er wolle Wild West, kein «Cowboy-Zeugs» wie in Texas, wo manche Lehrer die Pistole sichtbar am Holster tragen. Deshalb die biometrisch gesicherten Safes.

Seit 2014 gab es an US-Schulen 30 Unfälle mit Waffen.

Doch selbst mit strengen Auflagen können Dinge schiefgehen. Die Organisation Gun Violence Archive hat zusammengetragen, wie viele Unfälle mit Waffen es in Amerikas Schulen bereits gab. Seit 2014 waren es 30. Alleine in 48 Stunden im März dieses Jahres gab es drei Zwischenfälle: In Virginia schoss ein Wachmann aus Versehen in die Wand eines Klassenzimmers. In Kalifornien wollte ein Lehrer vorführen, wie man eine Pistole bedient, und löste dabei einen Schuss aus. In Michigan vergass ein Sheriff eine geladene Waffe im Schrank eines Schulzimmers, wo sie ein Sechstklässler fand.

Es sind Ereignisse wie diese, die viele am Sinn von Waffen in der Schule zweifeln lassen. Lehrer sollten sich auf ihre Aufgabe als Erzieher konzentrieren können, sagt Becky Higgins, Grundschullehrerin in der Nähe von Cleveland und Präsidentin der grössten Lehrergewerkschaft von Ohio. Es gehe dabei gar nicht so sehr um die Zusatzbelastung, sondern darum, dass bewaffnete Lehrer die Sicherheit in Schulen nicht erhöhten – im Gegenteil. Wenn die Polizei bei einem Attentat eintreffe, wie soll sie erkennen, wer der «good guy» mit der Waffe sei und wer der «bad guy» mit Waffe? «Mehr Waffen an der Schule sind keine Antwort auf Amokläufe», sagt Higgins.

«Wir gehen immer alle Szenarien durch»

Schusswechsel, Unfälle, ein Lehrer, der mit der Waffe durchdreht: All das ging auch Nicki New schon durch den Kopf, viel zu oft. Sie sitzt auf dem weissen Sessel im Wohnzimmer ihres Hauses, auf dem Sofa daneben döst Buck­eye, ein Terriermischling. New führt mit ihrem Mann ein Bauunternehmen, die Geschäfte laufen. Ein Foto auf der Kommode zeigt das Ehepaar mit seinen drei Kindern, sie sind 9, 15 und 16 Jahre alt und gehen alle in Sidney zur Schule. Nicki New ist jetzt 39. Als sie selber noch zur Schule ging, übten sie dort, was bei einem Feuer zu tun ist und bei einem Tornado.

Mit ihren Kindern redet sie heute über etwas anderes. Wo gehst du hin, wenn ein Schütze auf dem Football-Feld auftaucht? Was tust du, wenn es im Klassenzimmer passiert? «Jedes Schulgebäude ist anders», sagt Nicki New, «deshalb gehen wir immer alle Szenarien durch.» Die Highschool zum Beispiel hat zwei Stockwerke, das macht eine Flucht schwieriger. «Es ist wahnsinnig, dass wir solche Gespräche überhaupt führen müssen», sagt sie.

Als die Schule in Sidney beschloss, die Lehrer zu bewaffnen, stritten die Eltern in der Gemeinde zuerst. Und stellten sich dann doch hinter die Idee. Proteste gibt es heute kaum noch. Auch Nicki New hielt zunächst nicht viel von bewaffneten Lehrern. Aber dann schoss vergangenes Jahr ein Schüler in West Liberty, nur eine halbe Stunde von Sidney entfernt, einen Mitschüler nieder. «Es brachte alles noch mal viel näher zu uns», sagt sie. Selber hatte sie noch nie eine Waffe in der Hand; sie mag keine Waffen, aber ihre Meinung über Pistolen für die Lehrer hat sie geändert. «Wenn meine Kinder auf diese Weise eine grössere Chance haben, ein Attentat zu überleben, bin ich dafür.»

Die neue Realität

Hailey ist das älteste dieser Kinder, bald wird sie 17. An der Schule spielt sie Tennis, ziemlich gut, vergangenes Jahr stellte sie einen neuen Rekord in der regionalen Meisterschaft auf. Über Sport reden sie viel an der Schule. Über Attentate und Amokläufe auch. Da sind die ständigen Übungen, in denen die Schüler lernen, wie sie sich verhalten sollen. Falls der Schütze auf dem Gang steht: im Zimmer verbarrikadieren, in einer Ecke ausharren. Falls er das Zimmer betritt: Dinge auf ihn werfen, ihn durcheinanderbringen.

Da sind aber auch die ständigen Meldungen über echte Vorfälle an anderen Schulen. So wie jetzt in Santa Fe. «Jedes Mal bekommst du das mit», sagt Hailey. «Und es ist jedes Mal ein bisschen so, als hätte man es selbst erlebt.»

Kann man da normal zur Schule gehen? Kind sein? Gerade haben sie in der Familie New eine Austauschschülerin aus Brasilien zu Gast. «Sie glaubt diesen ganzen Wahnsinn gar nicht», sagt Hailey. «Nur in den USA machen wir so etwas durch. Wir haben alle Angst. Es ist eine furchtbare Situation.»

«Nur in den USA machen wir so etwas durch.»Hailey (16), Schülerin

Die #NeverAgain-Bewegung jener Studenten, die das Attentat von Parkland überlebt haben, findet Hailey eine gute Sache. Es brauche eine Bewegung, es müsse sich endlich etwas ändern. Schärfere Waffengesetze, höhere Altersgrenzen, ein Verbot von Gunshows. Am besten alles, so schnell wie möglich. Ob sich überhaupt je etwas ändert, weiss Hailey allerdings nicht. Bisher scheiterte noch jeder gesetzgeberische Versuch an den republikanischen Mehrheiten im Kongress und in den Bundesstaaten. Dann halt wenigstens die Lehrer. «Ich fühle mich sicherer, wenn ich weiss, dass wir nicht auf die Polizei warten müssten, wenn etwas passiert», sagt Hailey.

Auch die Schüler wissen nicht, welche Lehrer Zugriff auf eine Waffe haben. Aber sie raten manchmal. Der Mathe-Lehrer? Die Sportlehrerin? Und nein, es sei nicht so, dass die Schule jetzt ein Gefängnis sei, mit Wärtern und Wachen, sagt Hailey, man gewöhne sich an den Gedanken, dass Lehrer Waffen tragen. «Man kann sich an vieles gewöhnen.»

«Wir können nicht alles der Polizei überlassen», sagt Rick Cron, Polizist.

Bleibt die Frage, ob man das auch will: sich daran gewöhnen. Im Flur der Mittelschule steht jetzt Rick Cron, schwarze Uniform, eine Pistole am Gürtel. Er ist seit 37 Jahren Polizist in dieser Gegend, er führte Ermittlungsteams und Sonderkommandos – und leitet heute die First Responders mit den bewaffneten Lehrern. Die Pausenglocke läutet, eine Gruppe von Kindern rennt vorbei. Cron hält nichts von den Leuten, die sagen: Bewaffnete Lehrer machen der Polizei die Arbeit vor Ort nur noch schwerer, wenn es zu einem Attentat kommt. Für seine Leute lege er die Hand ins Feuer. «Sie schiessen mindestens so gut wie die meisten Cops, und sie wissen, wie sie sich verhalten müssen, wenn die Polizei eintrifft: Hände hoch, Waffen weg.»

Die ganze Aufregung um die Lehrer in seinem Team versteht Rick Cron nicht. Es sei schliesslich Tradition in diesem Land, eine Waffe zu besitzen, und es sei Tradition, dass sich Bürger gegenseitig schützen. «Wir können nicht alles der Polizei überlassen», sagt Rick Cron, «wir müssen selber Verantwortung übernehmen. Bürger kümmern sich um Bürger.» Damit kehre man zurück zu den Wurzeln des Landes. Zu jenen Siedlern, die einst die weiten Prärien des Westens durchstreiften. Ähnlich verängstigt wie die Menschen heute, vielleicht, und ganz sicher mit einem geladenen Colt am Gürtel.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.05.2018, 08:11 Uhr

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