Neuer Konkurrent für Trump? «Beto for President!»

US-Prominente sehen im Demokraten Beto O'Rourke einen möglichen neuen Herausforderer für den US-Präsidenten bei den Wahlen 2020.

Emotionale Dankesrede: Beto O'Rourke spricht in El Paso, Texas zu seinen Anhängern. (Video: Mit Material der AP)

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Nach Ansicht einiger US-Prominenten könnte der demokratische Politiker Beto O'Rourke trotz der Niederlage beim Senatsrennen im US-Staat Texas ein möglicher neuer Herausforderer für Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2020 werden.

So twitterte Schauspieler Javier Muñoz: «Beto soll Präsident werden!» Seine Kollegin Ellen Pompeo leitete seinen Tweet gleich an die eigenen Fans weiter.

Schauspielerin Ellen Barkin rief ihre Fans dazu auf, sich die Reden von O'Rourke und (dem demokratischen Gouverneurskandidaten) Andrew Gillum aus Florida anzuhören. «Trefft 2020 eure Wahl», schrieb sie dazu. Ihre Kollegin Olivia Wilde twitterte: «Beto 2020. Lasst es uns tun.»

Niederlage gegen Cruz

Der 46-jährige O'Rourke hatte in Texas gegen den Republikaner Ted Cruz verloren. Viele Stars hatten sich für den demokratischen Kandidaten starkgemacht. So zeigte sich die gebürtige Texanerin Beyoncé auf Instagram mit einer Baseballkappe mit der Aufschrift «Beto for Senate».

Für Wirbel sorgte in der Wahlnacht, dass O'Rourke in der Rede, in der er seine Niederlage einräumte, das «F-Wort» benützte, als er seinen Anhängern zurief: «Ich bin so verdammt stolz auf euch!» (Im Original: «I'm so fucking proud of you guys!»)

Seine Rede wurde unter anderem vom Sender MSNBC live übertragen und nicht zensiert. Im US-Fernsehen dürfen keine Schimpfworte gesendet werden. Normalerweise wird ein Pfeifton darübergelegt. Von seinen Anhängern wurde der 46-Jährige daraufhin im Internet für seine authentische Sprache gefeiert. (nag/sda)

Erstellt: 07.11.2018, 09:47 Uhr

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