«Obama leidet unter den Ressentiments der Rechten»

150 Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs sind die USA erneut gespalten: Noch nie sei der Hass der Opposition auf einen Präsidenten so gross gewesen wie jener der Tea Party auf Barack Obama, sagt der amerikanische Historiker Fritz Stern.

Sehnsucht nach dem guten alten Amerika: Ein Tea-Party-Anhänger bei einer Veranstaltung am 31. März 2011 in Washington.

Sehnsucht nach dem guten alten Amerika: Ein Tea-Party-Anhänger bei einer Veranstaltung am 31. März 2011 in Washington. Bild: Keystone

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Vor 150 Jahren ist der amerikanische Bürgerkrieg ausgebrochen. Heute gibt es in Amerika wieder eine Spaltung. Ist sie mit der historischen von damals vergleichbar?
Nein. Die Spaltung 1861 war ein regionaler Konflikt mit einem Brennpunkt, der Sklaverei. Heute gibt es verschiedene Konflikte und es handelt sich nicht mehr um regionale Feindseligkeiten, sondern um solche, die im ganzen Land und in der gesamten amerikanischen Gesellschaft verbreitet sind. Dies, obwohl die Ressentiments und die Gegensätze zwischen dem Süden und dem Norden wieder stärker aufgekommen sind. Und dabei wird selbst die Frage des Bürgerkriegs immer noch hoch kontrovers diskutiert.


Wie äussert sich das?
Kräfte, die ich als rechtsradikal bezeichne, haben im Süden sehr wichtige Stützpunkte. In einem Staat wie South Carolina wird die alte Flagge der Konföderation, die Südstaatenflagge, öfter gehisst. Von der Spaltung, die zum Bürgerkrieg führte, gibt es immer noch Narben. Und auch das damalige Ressentiment ist noch da. Ich vermute, dass Sarah Palin, die ja aus Alaska kommt, viel Zeit im Süden verbringt und dort mehr Geld auftreibt als in anderen Teilen des Landes.


Ebendiese Sarah Palin hat im Wahlkampf gesagt, Barack Obama «is not one of us», er gehört nicht zu uns.
Leider Gottes ist der Präsident, der als schwarz bezeichnet wird, mit ein Grund dafür, dass die alten Ressentiments wieder stärker geworden sind. Das Ressentiment spielt in der politischen Rhetorik eine wichtige Rolle. Der Erste, der das erkannt hat und von der «Macht des Ressentiments» sprach, war Friedrich Nietzsche. Sie ist enorm und wird unterschätzt. Es ist kein Zufall, dass die schlimmsten Feinde von Obama – manchmal habe ich das Gefühl die schlimmsten Feinde der Vernunft – oft aus dem Süden kommen. Und Obama leidet unter den Ressentiments der Rechtsradikalen. Aber die Union ist unteilbar. Die Wiedervereinigung nach dem Bürgerkrieg war eine fantastische Leistung, obwohl die Stärkung der Bürgerrechte in den 60er-Jahren diese Spaltung neu aufgerissen oder wieder vertieft hat.


Indem man polarisiert, mobilisiert man die eigenen Wähler. Weshalb ist die Politik der Spaltung heute so erfolgreich, nicht nur in den USA, sondern auch in Italien, in Holland oder selbst in der Schweiz?
In unseren Ländern, die man früher den Westen genannt hat, schlummern Ressentiments und Angst auf wirtschaftlicher Ebene. Offensichtlich ist auch die Korruption im Wirtschaftsleben. Das begann vor allem während Bushs Regierungszeit, hat aber eigentlich schon mit Ronald Reagan angefangen. Der Staat verlor Vertrauen. In den USA gibt es fast keine Institution mehr, die ein gesundes Vertrauen geniesst.


Zum Beispiel?
Dem Obersten Gerichtshof wurde einst ungeheurer Respekt entgegengebracht, heute aber ist er ebenfalls ideologisiert und politisiert. Die Rechtsradikalen, die ich so ernst nehme und von denen die Tea Party ein Teil ist, und die Neokonservativen nutzen diesen Vertrauensverlust aus. Die Ausnutzung von Angst war ein grosses Thema des 20. Jahrhunderts. In einer Demokratie ist das ungeheuer gefährlich. Es hatte bereits sehr viel Kraft gebraucht, um in den 50er-Jahren Joseph McCarthys Kampagne gegen angebliche Kommunisten zu stoppen.


Auch die Tea Party basiert auf einem ideologischen Kampf.
Ja, und zudem greift sie eine emotionale Spaltung auf. Das sind Ressentiments gegen den Staat. Man kann kaum unterschätzen, wie schwer der Angriff auf den Staat als Institution und Symbol ist. Der Staat wird geradezu verachtet. Dazu kommt ein antiintellektueller Populismus, der sich gegen die sogenannten Eliten richtet, die unter anderem angeblich an den Universitäten vorherrschen und denen mit Misstrauen begegnet wird.


Wie erklären Sie sich dieseVerachtung, dieses Misstrauen?
Die Hauptanhänger der Tea Party sind weisse mittelalterliche Männer. Sie geraten in die Minderheit und denken: Das ist nicht mehr unser Amerika. Zudem gehört ein Antifeminismus zu dieser Bewegung. Sie versucht, das Amerika des 21. Jahrhunderts zurückzuverwandeln in einen Staat, von dem sie glaubt, dass er im 18. Jahrhundert so existiert hat.


Was fordern diese Leute konkret?
So wenig Staat wie möglich, so wenig Steuern wie möglich, aber aus Prinzip und aus tiefen Gefühlen heraus. Nicht, dass die Anhänger der Tea Party wüssten, was historisch genau passiert ist. Aber irgendwo im Unbewusstsein steckt die Überzeugung, dass man sich immer gegen Despoten gewehrt habe und dass man das nun wieder tun müsse. Nur kommen die Despoten heute angeblich von den Eliten an den Küsten. Und das sei nicht das wahre Amerika.


Mit dem historischen Amerika hat auch das nicht viel zu tun.
Einige Anhänger dieser rechtsradikalen Bewegung haben ein historisches Bewusstsein. Der Republikaner Newt Gingrich, der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses und mögliche Präsidentschaftskandidat, hat mehrere Bücher zum Bürgerkrieg geschrieben. Oder der so populäre wie entsetzliche TV-Moderator Glenn Beck glaubt ja, historische Einsichten von sich zu geben. Das sind aber Verdrehungen der Geschichte, die einen nur alarmieren können. Aber ich nehme sie ernst, weil viele Menschen dahinter stehen und ungeheuer viel Geld im Spiel ist. Hauptangriffsziel ist der New Deal, die Erweiterung des Staates in das soziale Leben, die angebliche Bevormundung des Individuums durch den Staat. Der alte amerikanische Traum, dass man sich selber hochbringt, existiert weiter und ist ein Teil dieses Phänomens.


Der New Deal, also der amerikanische Sozialstaat, ermöglichte, dass der Mittelstand entstand. Gleichzeitig gewannen die USA den Zweiten Weltkrieg. Beide Erfolge zusammen machten Amerika zur Weltmacht, einten das Land aber auch. Wann hat die Spaltung begonnen?
In den 60er-Jahren gab es erste Anzeichen. Denken Sie an Barry Goldwater (Senator und republikanischer Gegenkandidat von Lyndon B. Johnson bei den Präsidentschaftswahlen 1964, die Red.), der die Ressentiments gegen die Elite schürte. Dazu wurde auch John F. Kennedy gezählt, der sich mit klugen Köpfen umgab. Der Hass, den man in gewissen Landesteilen auf Kennedy hatte, war ein Zeichen dafür, wie leicht das ganze Land aufgewühlt werden kann bei dieser Frage.


Wer hat danach diesen Hass weiter angestachelt?
Die Neokonservativen. Die gehörten zwar ebenfalls zur Elite und waren nicht populistisch. Aber ihr Gedankengut war tief antiliberal. Das begann 1968 als Gegenbewegung zu den Studentenunruhen und den Bürgerrechten, die Präsident Johnson durchgesetzt hat. Im Moment, als Johnson dieses Gesetz unterschrieb, sagte er sinngemäss, jetzt habe er, das heisst die Demokratische Partei, den Süden verloren.


Welche Bedeutung haben dieNeokonservativen noch?
Sie wurden rechts überholt. Die Neokonservativen hatten von den 60er-Jahren bis zur Gründung der Tea Party das Ziel, dem liberalen Amerika ein Ende zu bereiten. Reagan hat das Wort Liberalismus 1988 erstmals verteufelt, wogegen ich mich damals schon wehrte. Die Neocons lehnten die «affirmative action», also die Fördermassnahmen für die Schwarzen, radikal ab. Viele Neokonservative waren Juden, die früher links standen und dann nach rechts gingen. Etwa Richard Perle oder Paul Wolfowitz. Dabei wurden sie von der Macht angelockt. Sie nisteten sich im politischen Leben der Vereinigten Staaten ein. Sie waren extrem antikommunistisch und auch jede staatliche Sozialhilfe war ihnen ein Graus.


Welchen Einfluss hatten sie auf die Aussenpolitik?
Eine besondere Rolle spielten sie in Fragen zu Israel. Sie vereinten sich mit der israelischen Rechten. Die Neokonservativen haben deren falsche Besatzungspolitik massiv verstärkt durch unbegrenzte US-Hilfe. Dadurch könnte man sie als die eigentlichen Totengräber des einst liberalen Israel bezeichnen. Denn sie unterstützen jenen Teil der israelischen Politik, der zur totalen Isolation dieses Landes führt. Das war der Eckpfeiler der neokonservativen Aussenpolitik. Durch die Macht des Geldes und den Mythos der jüdischen Macht in den USA war der Einfluss enorm.


Weshalb hat Obama keinGegensteuer gegeben?
Bei der kürzlich eingebrachten UNO-Resolution gegen die israelische Siedlungspolitik, als die USA das Veto einlegten, war Obama im Prinzip gegen dieses Veto. Er mag sich den politischen Realisten gebeugt haben, die ihn warnten, dass er sonst die nächsten Wahlen verlieren würde. Die Macht der proisraelischen Bewegung wird in den USA jedoch überschätzt, hat aber trotzdem bereits viel Schlimmes angerichtet.


Ist Obama chancenlos gegenüber dem Kongress, was die Kritik an Israels Siedlungspolitik betrifft?
Ich würde nicht sagen chancenlos, denn er hat seine Macht noch nicht genutzt, um dem Kongress zu sagen, dass es nicht im Interesse der USA und des Friedens ist, eine radikale Politik der israelischen Besatzung immer gutzuheissen oder nur leicht zu kritisieren. Allerdings wäre dies ein schwerer Kampf für Obama. In der Hoffnung, die USA nicht weiter zu spalten, sondern die Gräben zu überbrücken, hat er es vorgezogen, vorsichtig, zu vorsichtig meines Erachtens, mit heiklen Fragen umzugehen.


An was für andere heikle Fragendenken Sie?
Ich bin enttäuscht, dass Obama den Republikanern nicht deutlicher vorgehalten hat, was sie in den acht Jahren von Bush für Schaden angerichtet haben. Gab es einen anderen amerikanischen Präsidenten, der ein solches Erbe antreten musste mit zwei Kriegen, einer grossen Wirtschaftskrise und einem astronomischen Defizit? Amerika ist angeschlagen. Aus dem guten politischen Motiv der Verständigung hat Obama nicht herausgestrichen, was sein Vorgänger alles falsch gemacht hat. Eine Folge dieser Politik ist, dass Guantánamo immer noch nicht geschlossen ist.


Trotzdem ist es Barack Obama nicht gelungen, das Land zu einen, so wie er es eigentlich angekündigt hat.
Mit dem Amtsantritt Obamas trat der Streit zwischen Republikanern und Demokraten stärker in den Vordergrund als je zuvor. Stärker sogar noch, als während der Jahre von George W. Bush. Die Demokraten gingen damals nie so weit wie heute die Republikaner gegenüber Obama. Wenn der führende republikanische Senator Mitch McConnell sagt, sein Ziel sei es, dass Obama nur eine Amtszeit habe, dann will er diesen Präsidenten kaputt machen. Wie erbittert die Feindschaft ist, sieht man auch täglich im Kongress. Dabei lebt eine Demokratie von vernünftigen und weniger vernünftigen Kompromissen. Aber die Tea Party lehnt diese Kompromissbereitschaft radikal ab. Es ist möglich, dass die wirtschaftliche Realität die Leute zu gewissen Kompromissen zwingen wird. Aber das ist bis jetzt erst Hoffnung. Ich sehe keine Anzeichen dafür.


Was kann Obama da noch machen?
Seine Verlängerung der völlig ungerechtfertigten Steuersenkungen für die Reichen war ein Kompromiss. Da haben die Republikaner mitgemacht. Aber sonst sind die Parteikämpfe so scharf wie noch nie. Beide Parteien haben viel Geld, und viel Geld in der Politik korrumpiert. Die Republikaner haben jedoch das grössere finanzielle Potenzial. Was die Tea Party auszeichnet in der amerikanischen Geschichte ist weniger die Ideologie als ihre ungeheuren Mittel. Das erklärt, weshalb die Tea Party etwa in Kansas bei den einfachen Leuten so viel Erfolg hat. Dazu kommt die Macht der Medien. Ein Glenn Beck hat enormen Einfluss.


Haben die Medien die Spaltung vorangetrieben?
Ja, die meisten Amerikaner suchen sich inzwischen ihre Radiostation, ihren Fernsehkanal und ihre Website aus, die ihrer Meinung entspricht und wo sie sich selbst bestätigt fühlen. Deshalb gibt es keine politische Diskussion mehr. Im 18. Jahrhundert wurde debattiert um wirkliche Fragen und Prinzipien. Heute gibt es nur noch Gemeinheiten an der Oberfläche. Das führt zu einer gewissen Verdummung. Viele Leute wissen einfach zu wenig. Ausserdem waren die Amerikaner früher zufriedener als heute und konnten sich mit den meisten Prinzipien des Landes identifizieren.


Weshalb gibt es die vernünftige Diskussion nicht mehr?
Es fehlen die Konservativen der alten Schule, die zum Beispiel eine fiskalisch ausgewogene Politik betreiben. Es gibt kaum vernünftige Republikaner mehr. So wie etwa Dwight D. Eisenhower, der, je mehr Zeit vergeht, umso klüger erscheint, wenn man ihn mit seinen Nachfolgern vergleicht. Ich habe ihn damals, als er Präsident unserer Universität war, auch unterschätzt. Er hatte ein gutes Gespür für Politik und Vorsicht.


Hat Obama einfach die falsche Hautfarbe, um die amerikanischen Gräben zuzuschütten?
Ich hatte gehofft, dass er als politischer Pädagoge das Land einen könnte, weil er wirklich ein politisch-historisches Verständnis hat. Dazu kommt seine rhetorische Gabe. Und er ist moralisch integer. Aber Obama hat die Spaltung des Landes, auch den im Wahlkampf zum Teil noch verdeckten Hass auf ihn und seine Rasse, unterschätzt. Er glaubte wirklich, er könnte mit Vernunft und Kompromissen die Gräben überbrücken. Das ist ihm nicht gelungen. Ich bezweifle allerdings, dass das jemand anderem gelungen wäre.


Wann sind die Chancen für eine Wiederwahl Obamas besser, wenn er als Herausforderer eine Hardlinerin wie Sarah Palin hat oder wenn er gegen einen gemässigten Republikaner antreten muss?
Ein Konservativer könnte seine Wiederwahl viel eher gefährden als ein Radikaler wie Gingrich oder Palin. Ich halte es jedoch für wahrscheinlich, dass er wiedergewählt wird. Und ich wünsche mir diese Wiederwahl. Aber sie dürfte die Spannungen im Land noch verschärfen und die Teilung vertiefen.


Wo bleibt da die selbstreinigende Kraft, die Amerika immer wieder ausgezeichnet hat?
Ich hatte gehofft, Obamas Wahl sei das Signal dafür, dass sie einsetzt. Nur waren die Verhältnisse dafür nicht gegeben. Das Land hat historisch ungeheuer viel erreicht, und es gibt auch weiterhin liberale Kräfte, die das amerikanische Gedankengut weitertragen. Aber weil die Verhältnisse weniger klar sind als im Kalten Krieg, sind viele Amerikaner orientierungsloser. Da helfen selbst moderne Flugzeugträger wenig. Die Amerikaner beginnen zu spüren, dass die Macht der USA nicht mehr dieselbe ist wie noch vor 10 Jahren. Aber man muss berücksichtigen, dass sich das Land immer als das fortschrittlichste dargestellt hat. Den Aufstieg einer anderen Macht wie China und die zwei Kriege, in denen sich Amerika nicht durchsetzen kann, sind für die USA eine Niederlage. Das ist eine neue Erfahrung für das Land, die viel inneren Mut verlangt.

Erstellt: 01.04.2011, 08:24 Uhr


Immer wieder Sils Maria

«Ich liebe diesen Ort sehr», sagt Fritz Stern, als er durch die hohen Fenster der sogenannten Halle im Hotel Waldhaus blickt. Noch liegt der Schnee auf den Arven, doch es taut in Sils Maria. «Ich komme jedes Jahr hierher, oft auch mehrmals», sagt der in Europa wie in Amerika renommierte Historiker von der New Yorker Columbia-Universität vor dem Interview.

Bereits als 4-Jähriger habe er mit seinen Eltern – der Vater war Arzt, die Mutter Physikerin – erstmals im Engadin Ferien gemacht, erzählt der heute 85-jährige Stern. Geboren wurde er 1926 im schlesischen Breslau, das damals zum Deutschen Reich gehörte. Dort verbrachte er seine Jugend, bis seine Familie 1938 wegen ihrer jüdischen Abstammung vor dem Naziterror in die USA fliehen musste. Nach 1945 wurde aus Breslau Wroclaw und aus Stern ein Amerikaner. Später beriet er als Professor so einflussreiche politische Akteure wie den verstorbenen US-Diplomaten Richard Holbrooke.

Den Kontakt zur alten deutschen und nun polnischen Heimat hat Stern jedoch nicht aufgegeben. Der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (1999) machte auch bei seinem jetzigen Europabesuch einen Abstecher nach Wroclaw. Dort besuchte er die Universität, die eine Professur und ein Stipendienprogramm für junge Historiker nach Stern benannt hat. Er sei also wie einst als Kind vom damaligen Breslau nach Sils gereist, sagt Stern und schmunzelt.

Die Geschichte Deutschlands hat Sterns Biografie und Werk gleichermassen geprägt. «Fünf Deutschland und ein Leben» (2006) ist persönliche Erinnerung und politische Analyse zugleich. Ebenfalls ein Bestseller wurde «Unser Jahrhundert» (2010). Dafür haben sich Alt-Kanzler Helmut Schmidt und Fritz Stern drei Tage lang über Deutschland und Amerika unterhalten. Dabei lief ein Tonband mit. Das angeregte und anregende Gespräch der beiden Freunde und Zeitzeugen liegt nun als gut lesbares Buch vor. (Bild: Keystone )

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