So will die UNO 16 Millionen Menschenleben retten

Die UNO-Generalversammlung hat eine Initiative zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen und Kindern angekündigt. Eine milliardenschwere Finanzspritze soll zur Erfüllung des Millenniumziels beitragen.

Hungernde Frauen und Kinder können auf neues Geld hoffen: Mutter und Kind in einem Krankenhaus in Guatemala.

Hungernde Frauen und Kinder können auf neues Geld hoffen: Mutter und Kind in einem Krankenhaus in Guatemala. Bild: Keystone

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Zum Abschluss eines Gipfels zur Armutsbekämpfung hat die UNO eine milliardenschwere Initiative zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen und Kindern angekündigt. Dies sei für die Millenniumsziele «entscheidend», erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Durch die Gelder in Höhe von 40 Milliarden Dollar, die von Staaten, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und privaten Stiftungen aufgebracht werden sollen, könnten bis 2015 16 Millionen Leben gerettet werden, sagte Ban am Mittwoch in New York.

Ende des Gipfels am Mittwoch

Der Uno-Sondergipfel zur Armutsbekämpfung in New York geht am Mittwoch zu Ende. Zum Abschluss des Treffens will Ban auf einer Medienkonferenz (gegen 24.00 Uhr MESZ) eine Bilanz zur Umsetzung der vor zehn Jahren verabschiedeten Uno-Millenniumsziele ziehen.

Im Jahr 2000 hatten die Staats- und Regierungschefs neben einer Halbierung der weltweiten Armut bis 2015 einen Katalog mit acht konkreten Entwicklungszielen für denselben Zeitraum vereinbart. Dazu zählt auch, die Mütter- und Kindersterblichkeit zu verringern. (mrs/sda)

Erstellt: 22.09.2010, 11:58 Uhr

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