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Afroamerikaner verlieren Privilegien

Der Oberste Gerichtshof der USA hat dem Bundesstaat Michigan erlaubt, die gezielte Förderung von Minderheiten abzuschaffen. Kritiker warnen, der Entscheid sei realitätsfremd.

Befürworter der positiven Diskriminierung: Afroamerikaner vor dem Obersten Gerichtshof in Washington. Foto: NYT/Redux/Laif
Befürworter der positiven Diskriminierung: Afroamerikaner vor dem Obersten Gerichtshof in Washington. Foto: NYT/Redux/Laif

Afroamerikaner dürfen an den Hochschulen des US-Bundesstaates Michigan nicht anders behandelt werden als die übrigen Amerikaner – auch nicht mit den besten Absichten. Dies hat der Oberste Gerichtshof in Washington entschieden und einen Volksentscheid von 2006 gestützt. Dieser hatte die positive Diskriminierung, also die gezielte Förderung von Minderheiten, in Michigan abgeschafft und den dortigen Universitäten und Behörden gesetzlich verboten, Studien- und Stellenbewerber aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft zu bevorzugen.

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