Zum Hauptinhalt springen

Als Obama das «Licht am Horizont» verkündete

Der Besuch in Kabul war für Barack Obama ein Glücksfall: Der US-Präsident konnte sich als entscheidungsstarker Aussenpolitiker inszenieren. Seinen Widersacher Mitt Romney zeichnet er als Weichei.

Barack Obama nimmt ein Bad in der Menge nach seiner Rede zu den Soldaten. (1. Mai 2012)
Barack Obama nimmt ein Bad in der Menge nach seiner Rede zu den Soldaten. (1. Mai 2012)
AFP
Taliban haben sich zum Anschlag bekannt: Afghanische Polizisten tragen nach dem Attentat in Kabul eine Leiche weg. (2. Mai 2012)
Taliban haben sich zum Anschlag bekannt: Afghanische Polizisten tragen nach dem Attentat in Kabul eine Leiche weg. (2. Mai 2012)
Keystone
Barack Obama tritt aus der Air Force One. (1. Mai 2012)
Barack Obama tritt aus der Air Force One. (1. Mai 2012)
AFP
1 / 12

Es war Wahlkampf pur, sechs Monate vor dem Wahltag: Mitten aus der afghanischen Nacht meldete sich Barack Obama vom US-Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan via Fernsehen gestern Abend in amerikanischen Wohnzimmern. Hamid Karzai mochte eine «strategische Vereinbarung» über die afghanisch-amerikanische Zusammenarbeit nach dem US-Abzug 2014 bekommen, der demokratische Präsident aber bekam bei seinem geheim gehaltenen Nacht-und-Nebel-Auftritt in Kabul noch mehr: Eine grosse Bühne nämlich, auf der sich der Wahlkämpfer Obama wunderbar entfalten konnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.