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Anschlagspläne: FBI verhaftet Einwanderer aus dem Libanon

In den Vereinigten Staaten ist ein Mann wegen mutmasslicher Anschlagspläne in Chicago festgenommen worden. Offenbar wollte er den Bürgermeister stürzen.

Wie die US-Bundespolizei FBI am Montag mitteilte, wurde der 22-jährige Einwanderer aus dem Libanon gefasst, nachdem er einen Rucksack vor einem Nachtclub der Metropole deponiert hatte, der seiner Überzeugung nach eine Bombe enthielt. Der Mann stand bereits seit einiger Zeit unter Beobachtung des FBI, Agenten der Bundespolizei hatten demnach den Rucksack mit einer Bombenattrappe präpariert.

Nach Angaben des FBI hatte sich ein Informant bereits im Frühling 2009 mit dem 22-Jährigen angefreundet. Über diese Quelle erfuhren die Ermittler, dass der Libanese unter anderem mit Hilfe von Anschlägen zum Sturz des Bürgermeisters beitragen wollte. Anschliessend wollte er offenbar selbst die Führung übernehmen. Dabei soll er auch mit zivilen Opfern gerechnet haben.

Laut dem FBI bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung von Chicago. Der Mann habe weder mit «ausländischen noch im Land tätigen Terrorgruppen» in Verbindung gestanden. Dem 22-Jährigen droht im Falle einer Verurteilung wegen geplanter Terrorakte eine lebenslange Haftstrafe.

AFP/raa

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