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Argentinien: Knapper Sieg für den Wandel

Oppositionskandidat Mauricio Macri gewann die Stichwahl zum argentinischen Staatspräsidenten. Das Regieren wird ihm nicht leicht fallen.

«Wir haben heute das Unmögliche möglich gemacht»: Argentiniens neuer Staatspräsident Mauricio Macri nimmt die Glückwünsche seiner Anhänger entgegen. Foto: David Fernandez/Keystone, EPA
«Wir haben heute das Unmögliche möglich gemacht»: Argentiniens neuer Staatspräsident Mauricio Macri nimmt die Glückwünsche seiner Anhänger entgegen. Foto: David Fernandez/Keystone, EPA

Argentinien hat sich entschieden, das rote Amerika zu verlassen. Am Sonntag wählte das 40-Millionen-Land Mauricio Macri zum Präsidenten, den rechts der Mitte positionierten Bürgermeister der Hauptstadt Buenos Aires und seit Jahren der wichtigste Oppositionsführer gegen das Herrscherpaar Kirchner. Im ersten Wahlgang hatte Macri mit 34 Prozentpunkten noch hinter dem Regierungskandidaten Daniel Scioli gelegen, der am 25. Oktober etwa 37 Prozent erobert hatte. Doch nun kam Macri auf 51,5 Prozent, Scioli errang 48,5 Prozentpunkte. Der Abstand fiel wesentlich knapper aus als von den Demoskopen vorhergesagt. Die meisten Institute hatten mindestens sechs Punkte Differenz ermittelt.

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