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Armes Amerika

Mikrokredite sind beinahe so gefragt wie in Bangladesh – die Infrastruktur ist in desolatem Zustand: Die USA tragen immer mehr Züge eines Drittweltlandes.

Philipp Löpfe
Wenn das Geld zum Leben kaum reicht: Eine Frau holt sich bei der Stadtmission in Brooklin gratis Esswaren.
Wenn das Geld zum Leben kaum reicht: Eine Frau holt sich bei der Stadtmission in Brooklin gratis Esswaren.
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In den Ruin getrieben: Blick in die verlassene Packard Automobilfabrik in Detroit.
In den Ruin getrieben: Blick in die verlassene Packard Automobilfabrik in Detroit.
Getty Images
Keine Jobs, keine Menschen: Ein Mann geht durch ein verlassenes Wohnquartier in Detroit.
Keine Jobs, keine Menschen: Ein Mann geht durch ein verlassenes Wohnquartier in Detroit.
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Wenn die medizinischen Behandlung zum Luxus wird: Selbst Leute mit einer festen Anstellung müssen vermehrt Unterstützung durch Medicaid in Anspruch nehmen.
Wenn die medizinischen Behandlung zum Luxus wird: Selbst Leute mit einer festen Anstellung müssen vermehrt Unterstützung durch Medicaid in Anspruch nehmen.
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400'000 Gratismahlzeiten jeden Tag: In den New Yorker Suppenküchen essen vermehrt auch Familien und Leute, die eine feste Arbeit haben.
400'000 Gratismahlzeiten jeden Tag: In den New Yorker Suppenküchen essen vermehrt auch Familien und Leute, die eine feste Arbeit haben.
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Anstehen für Essen: Hilfsbedürftige warten auf Einlass in einen kirchliche Suppenküche in Los Angeles.
Anstehen für Essen: Hilfsbedürftige warten auf Einlass in einen kirchliche Suppenküche in Los Angeles.
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Die Chinesen mästen rund die Hälfte aller Schweine auf diesem Planeten. Das reicht allerdings nicht, um den Fleischhunger der bald 1,4 Milliarden Menschen im riesigen Land zu stillen. Aus diesem Grund hat die chinesische Shuanghui International Holdings Limited soeben den grössten amerikanischen Schweinezüchter Smithfield Foods erworben, der in Tar Heel, im Bundesstaat North Carolina, das grösste Schlachthaus der Welt betreibt. Das war ein glänzendes Geschäft für die Smithfield-Aktionäre. Weniger Freude daran dürften die Einwohner des US-Bundesstaats North Carolina haben. Die Fleischzucht ist eine für die Umwelt äusserst schädliche Industrie. Um ein Pfund Schweinefleisch zu erzeugen, braucht es rund 2000 Liter Wasser. Und die mit Kraftfutter vollgepumpten Tiere hinterlassen Jaucheseen und Fäkalienberge.

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