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Armes Amerika

Mikrokredite sind beinahe so gefragt wie in Bangladesh – die Infrastruktur ist in desolatem Zustand: Die USA tragen immer mehr Züge eines Drittweltlandes.

Wenn das Geld zum Leben kaum reicht: Eine Frau holt sich bei der Stadtmission in Brooklin gratis Esswaren.
Wenn das Geld zum Leben kaum reicht: Eine Frau holt sich bei der Stadtmission in Brooklin gratis Esswaren.
Getty Images
Autometropole am Abgrund: Ein Wohnblock in Detroit kurz vor dem Abriss. Knapp 80'000 Siedlungen in der Stadt wurden seit der Krise dem Erdboden gleichgemacht.
Autometropole am Abgrund: Ein Wohnblock in Detroit kurz vor dem Abriss. Knapp 80'000 Siedlungen in der Stadt wurden seit der Krise dem Erdboden gleichgemacht.
AFP
Auf der Suche nach Arbeit: Auf dem Arbeitsamt von El Segundo, Kalifornien, reichen Arbeitlsoe ihre Dossiers ein.
Auf der Suche nach Arbeit: Auf dem Arbeitsamt von El Segundo, Kalifornien, reichen Arbeitlsoe ihre Dossiers ein.
Getty Images
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Die Chinesen mästen rund die Hälfte aller Schweine auf diesem Planeten. Das reicht allerdings nicht, um den Fleischhunger der bald 1,4 Milliarden Menschen im riesigen Land zu stillen. Aus diesem Grund hat die chinesische Shuanghui International Holdings Limited soeben den grössten amerikanischen Schweinezüchter Smithfield Foods erworben, der in Tar Heel, im Bundesstaat North Carolina, das grösste Schlachthaus der Welt betreibt. Das war ein glänzendes Geschäft für die Smithfield-Aktionäre. Weniger Freude daran dürften die Einwohner des US-Bundesstaats North Carolina haben. Die Fleischzucht ist eine für die Umwelt äusserst schädliche Industrie. Um ein Pfund Schweinefleisch zu erzeugen, braucht es rund 2000 Liter Wasser. Und die mit Kraftfutter vollgepumpten Tiere hinterlassen Jaucheseen und Fäkalienberge.

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