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Auch Wettquoten klar auf der Seite von Obama

Je dramatischer der Zustand der Finanzmärkte, desto besser für Barack Obama.

Der demokratische Kandidat erreicht dieser Tage die stärkste Unterstützung durch die amerikanischen Wähler. 51,5 Prozent der Stimmberechtigten würden heute Barack Obama wählen, nur 47 Prozent John McCain. Die Chance, dass Obama das Rennen macht, ist gemäss dem Durchschnitt aller Meinungsumfragen auf über 87 Prozent gestiegen. Die Hürde von 270 Elektoren-Stimmen würde er mit einer Reserve von 70 Stimmen spielend schaffen. Dieser Trend hat sich im Zuge der Finanz- und Kreditkrise deutlich verstärkt, wie auch aus den Einsätzen in Online-Wettbüros wie Intrade.com hervorgeht. Die Spieler setzen zu 66 Prozent darauf, dass Obama gewinnt. Dies ist eine klare Umkehr zu den Wetten, die unmittelbar nach den beiden Parteitagen vor einem Monat abgeschlossen wurde.

Dank der Wahl von Sarah Palin konnte John McCain damals kurzzeitig Boden gutmachen und die Einsätze zugunsten von Obama auf unter 50 Prozent drücken.

Sarah Palin bei Jungen nicht beliebt

Der Palin-Effekt indessen scheint bereits zu verblassen. Eine Umfrage unter den jungen Wählern zeigt, dass die jüngste der vier Kandidaten fürs Präsidium und Vizepräsidium bei den Jungen am schlechtesten ankommt. Nur 35 Prozent der jungen Wählern finden die Gouverneurin aus Alaska sympathisch; der fast 30 Jahre ältere John McCain erhält bessere Noten (43 Prozent). Obama und sein Vize Joe Biden empfinden 71 Prozent der Jungen als sympathisch, wie die Umfrage von USA Today, Gallup und MTV zeigt.

Bürger zwischen 18 und 29 Jahren spielen eine wichtige Rolle in diesen Wahlen. Gelingt es Obama, sie an die Urne zu bringen, so kann den Vorsprung zu McCain festigen. Die Jungen wollen nämlich Obama im Verhältnis von zwei zu eins den Vorzug geben. Dies ist der grösste Abstand in dieser Altersgruppe seit Beginn der Erhebung im Jahr 1976.

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