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Aufstieg der «Hipster-Nazis»

Auch wenn Donald Trump verliert: Seine Anhänger werden nicht mehr verschwinden und womöglich eine neue Partei gründen.

Begeisterung in Iowa: Die Fans bereiten sich in Des Moines auf die Rede von Donald Trump vor. (27. August 2016)
Begeisterung in Iowa: Die Fans bereiten sich in Des Moines auf die Rede von Donald Trump vor. (27. August 2016)
Scott Morgan, Reuters

Die amerikanische Präsidentschaftswahl bietet ein deprimierendes Bild: eine wenig inspirierende demokratische Kandidatin, ungeliebt und misstrauisch beäugt von einer Wählerschaft voller politischer Analphabeten. Auf der anderen Seite Donald Trump: Fahrig durchpflügt der republikanische Präsidentschaftsbewerber die politische Landschaft; mal sagt er dies, mal das, ohne dass das Gesagte viel Sinn machte. Trotzdem stochert Trump mit Erfolg in der amerikanischen Psyche herum. Er predigt Paranoia sowie eine hausgemachte Variante des Weltuntergangs und findet damit Anklang bei Teilen einer verunsicherten weissen Bürgerschaft, die sich von Einwanderung, islamischem Terror und sozialem Abstieg bedroht fühlt.

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