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Ausgerechnet Kuba

Arm und verlottert: So sieht der Westen Kuba. Warum stellt der Karibikstaat mit Hunderten Medizin-Kräften die weitaus grösste Hilfsmission in den Ebola-Gebieten? Die Gründe.

Erfolgreicher Export: Drei Ärzte in einem Krankenhaus der kubanischen Hauptstadt Havanna. (19. Oktober 2012)
Erfolgreicher Export: Drei Ärzte in einem Krankenhaus der kubanischen Hauptstadt Havanna. (19. Oktober 2012)
Reuters

Solidarität mit den Unterdrückten und ein neuer Typ Mensch, der aus moralischen Beweggründen für die Gemeinschaft arbeitet: Diesen Traum verfolgte Ende der 50er-Jahre der Arzt und spätere Revolutionsführer Ernesto «Che» Guevara. Seiner Vorstellung nach seien auch jegliche medizinische Fähigkeiten in den Dienst der Menschheit zu stellen. Der «Comandante» sollte später zum Begründer einer kubanischen Tradition werden, die bis heute laut eigenen Angaben mehr als 135'000 Ärzte und medizinisches Pflegepersonal in die ganze Welt, und vor allem in die Länder des Südens, gebracht hat.

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