Beto O'Rourke tritt bei den US-Wahlen an

Mit dem Texaner steigt die Zahl der demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2020 auf 15 Personen.

«Beto for President»: Der Texaner könnte durchaus zu einem Konkurrenten für Donald Trump werden. (11. Februar 2019)

«Beto for President»: Der Texaner könnte durchaus zu einem Konkurrenten für Donald Trump werden. (11. Februar 2019) Bild: Loren Elliott/Reuters

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Der frühere Kongressabgeordnete Beto O'Rourke bewirbt sich um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Er gab seine Bewerbung für die Präsidentenwahl 2020 am Donnerstag offiziell per Video bekannt. Er wolle alles geben, um «dem Versprechen Amerikas gerecht zu werden», sagte O'Rourke in dem Videoauftritt. Der 46-Jährige gilt als ein Hoffnungsträger seiner Partei in der Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump.

Seit seinem Wahlkampf bei den Kongresswahlen im November gegen den erzkonservativen Senator Ted Cruz in der Republikanerbastion Texas wurde O'Rourke immer wieder als ein Präsidentschaftsbewerber der Demokraten gehandelt. Zwar verlor er damals knapp die Wahl, doch sorgte seine Kampagne im ganzen Land für Aufsehen. Seitdem ist um den charismatischen früheren Punk-Bassisten ein regelrechter Kult entstanden.

Was macht Biden?

14 demokratische Präsidentschaftsbewerber gibt es bereits. Dazu gehören die Senatoren Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro.

Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag, will einen neuen Versuch starten. Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hatte seine Anhänger dagegen am Dienstag weiter bis zu einem Entscheid vertröstet, ob auch er gegen US-Präsident Donald Trump antreten wolle. (fal/sda/afp)

Erstellt: 14.03.2019, 12:12 Uhr

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