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Bewaffnete Bürger zweiter Klasse

Die US-Schusswaffengemeinde sieht die Götterdämmerung am Horizont heraufziehen: Paranoid und übertrieben reagiert sie auf Versuche, die Waffen-Kultur vorsichtig einzudämmen.

Vergleicht die Schusswaffenbesitzer Amerikas mit Rosa Parks: Alt-Rocker Ted Nugent, im Bild auf seiner Ranch bei Crawford, Texas. (22. April 2005)
Vergleicht die Schusswaffenbesitzer Amerikas mit Rosa Parks: Alt-Rocker Ted Nugent, im Bild auf seiner Ranch bei Crawford, Texas. (22. April 2005)
LM Otero, Keystone
Opfer des hinkenden Vergleichs: Rosa Parks, hier in einem Bus des Montgomery Area Transit System, weigerte sich, ihren Sitzplatz für einen Weissen freizugeben. (Archivbild)
Opfer des hinkenden Vergleichs: Rosa Parks, hier in einem Bus des Montgomery Area Transit System, weigerte sich, ihren Sitzplatz für einen Weissen freizugeben. (Archivbild)
Montgomery Advertiser, Keystone
Der Staat sollte ihm die Waffe «aus meinen kalten, toten Händen zerren»: Schauspieler und NRA-Präsident Charlton Heston an einem Treffen in Charlotte. (20. Mai 2000)
Der Staat sollte ihm die Waffe «aus meinen kalten, toten Händen zerren»: Schauspieler und NRA-Präsident Charlton Heston an einem Treffen in Charlotte. (20. Mai 2000)
Ric Feld, Keystone
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Nach dem Massaker an Schulkindern in Newtown im Staat Connecticut kommt endlich Bewegung in die amerikanischen Versuche, strengere Kontrollen für Schusswaffen einzuführen. Erwogen werden unter anderem ein neuerliches Verbot von Sturmgewehren und XXL-Magazinen sowie schärfere Überprüfungen von Schusswaffenkäufern – ein rotes Tuch für Waffen-Enthusiasten und ihre Lobbys, allen voran die National Rifle Association. Die ungewohnte Umtriebigkeit der Kontrolleure hat die Enthusiasten alarmiert.

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