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Bomben, Kokain und ein Schweizer Unterhändler

Die Farc sollen ihre Waffen niederlegen. Die Geschichte der ältesten und grössten aktiven Rebellentruppe Lateinamerikas in Bildern.

In symbolischem Weiss: Am 23. September 2015 schütteln sich Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (l.) und Farc-Chef Rodrigo Londoño (r.) in Havanna die Hand, sekundiert von Raúl Castro. Foto: Desmond Boylan (AP)
In symbolischem Weiss: Am 23. September 2015 schütteln sich Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (l.) und Farc-Chef Rodrigo Londoño (r.) in Havanna die Hand, sekundiert von Raúl Castro. Foto: Desmond Boylan (AP)

Der Handschlag zwischen dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos und dem Farc-Chef Rodrigo Londoño alias «Timochenko» ist für Kolumbien und Lateinamerika von historischer Bedeutung. Nach fast dreijährigen, phasenweise zähen Verhandlungen in Havanna ist ein Friede zwischen dem kolumbianischen Staat und der marxistischen Guerilla Fuerzas armadas revolucionarias de Colombia (Farc) in greifbare Nähe gerückt. Damit würde ein Konflikt beendet, der mehr als fünfzig Jahre gedauert und rund 250'000 Menschenleben gekostet hat. Bis spätestens März 2016 soll der Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla unterzeichnet sein. Dann wird die älteste und grösste aktive Rebellentruppe Lateinamerikas ihre Waffen niederlegen.

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