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Brasiliens Underdog holt auf

Wenige Stunden vor den Wahlen in Brasilien bringen letzte Umfragen neue Spannung: Präsidentin Rousseff muss wohl in einen zweiten Wahlgang. Auf wen sie dort trifft, ist plötzlich ungewiss.

Gewonnen aber noch nicht gewählt: Präsidentin Dilma Rousseff erhält am meisten Stimmen, muss aber gegen Aécio Neves in die Stichwahl.
Gewonnen aber noch nicht gewählt: Präsidentin Dilma Rousseff erhält am meisten Stimmen, muss aber gegen Aécio Neves in die Stichwahl.
Keystone
Schafft es in den zweiten Wahlgang: Der konservative Sozialdemokrat Aécio Neves feiert seinen Erfolg.
Schafft es in den zweiten Wahlgang: Der konservative Sozialdemokrat Aécio Neves feiert seinen Erfolg.
Keystone
Langer Weg: Stimmbürger reisen von Ilha Grande per Boot zum nächstgelegenen Wahllokal. (5. Oktober 2014)
Langer Weg: Stimmbürger reisen von Ilha Grande per Boot zum nächstgelegenen Wahllokal. (5. Oktober 2014)
Paulo Santos, Reuters
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Die letzten Umfragen im Hinblick auf die heutige Präsidentschaftswahl in Brasilien sind für die grüne Ex-Umweltministerin Marina Silva eine herbe Enttäuschung. Sie, die noch vor einem Monat als Favoritin galt, muss nun sogar befürchten, den zweiten Wahlgang zu verpassen. Denn in zwei gestern publizierten Erhebungen liegt sie nicht nur gegenüber der wieder kandidierenden Präsidentin Dilma Rousseff im Rückstand, sondern neuerdings auch gegenüber dem konservativen Sozialdemokraten Aécio Neves.

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