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Bush schlägt Einladung Obamas aus

George W. Bush nennt den Tod Bin Ladens einen «wichtigen Sieg gegen den Terror». Zur Gedenkveranstaltung vom 11. September 2001 möchte der Ex-Präsident indes nicht kommen – er nennt private Gründe.

Meidet das Rampenlicht: George W. Bush anlässlich einer Rede im letzten Herbst.
Meidet das Rampenlicht: George W. Bush anlässlich einer Rede im letzten Herbst.
Keystone

US-Präsident Barack Obama kommt zu den Gedenkfeiern zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September nach New York, um dort ein Denkmal zur Erinnerung an die fast 3000 Toten zu eröffnen, wie Bürgermeister Michael Bloomberg gestern ankündigte. Ein Sprecher des Weissen Hauses wollte dies aber zunächst noch nicht bestätigen. Obama besucht New York am Donnerstag.

Er sei überzeugt, dass es in diesem Jahr ausserordentlich wichtig für Obama sei, am 11. September nach New York zu kommen, «und er wird kommen», sagte Bloomberg in einer Bemerkung während einer Pressekonferenz im Rathaus. Das sei jetzt ein sehr emotionaler Moment für das Land, fügte er mit Blick auf den Tod von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden hinzu, der am Sonntag von einer US-Kommandoeinheit in seinem Versteck in Pakistan getötet wurde.

Bush möchte das «Rampenlicht meiden»

Obama hatte die letzten Tage im Pentagon an die Anschläge erinnert, sein Vizepräsident Joe Biden war in New York.

Der frühere US-Präsident George W. Bush hat unterdessen eine Einladung Obamas zu einer Gedenkveranstaltung morgen in New York am Ort der Anschläge abgelehnt. Ein Sprecher erklärte, Bush wisse die Einladung zu würdigen, habe sich aber entschieden, nach Ende seiner Amtszeit das Rampenlicht zu meiden. Den Tod Bin Ladens feiere Bush als «wichtigen Sieg im Krieg gegen den Terror».

dapd/mrs

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