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Cancún hat nur ein paar Mäuse geboren

Cancún hat das verlorene Vetrauen von Kopenhagen wieder hergestellt. Von einem neuen Klimavertrag sind die Vertragsstaaten aber weit entfernt.

Die mexikanische Regierung hat die internationale Klimapolitik an der 16. Klimakonferenz in Cancún vor einem tiefen Sturz in die Bedeutungslosigkeit gerettet. Dank einer transparenten und klugen Verhandlungsführung wendete die mexikanische Aussenministerin und Konferenzpräsidentin Espinoza am frühen Samstagmorgen das schlechte Blatt zum Guten.

Doch was selbst die Umweltorganisationen ungewöhnlich euphorisch feiern, ist im Grunde nach einem Jahr Vorbereitungszeit in wichtigen Punkten nicht viel mehr, als die «Vereinbarungen von Kopenhagen» im letzten Jahr bereits beinhalteten. Mit dem Unterschied: Damals wurde das Papier zur Kenntnis genommen, nun ist es beschlossen. Allerdings ohne jegliche rechtliche Verbindlichkeit.

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