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Chance nicht verpassen

Die Technologie gegen den Klimawandel ist bereit. Wind- und Sonnenkraft werden immer billiger. Nun muss man sie auch einsetzen.

MeinungEine Analyse von Martin Läubli, Lima
Schädliche Treibhausgase müssen weiter reduziert werden. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Schädliche Treibhausgase müssen weiter reduziert werden. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Klimakonferenzen haben zwei Gesichter. Das war auch in Lima so. Auf der einen Seite US-Aussenminister John Kerry, der in einer brillanten Rede die Welt aufforderte, die Warnungen der Klimaforscher nicht in den Wind zu schlagen. Der Klimawandel gehe jeden an, stehe vor allen anderen Gefahren, selbst vor der Bedrohung durch den Terrorismus. Auf anderen Seite die träge Masse der Nationen. Sie akzeptieren zwar die Erkenntnis der Wissenschaft, dass die Erde sich nicht mehr als 2 Grad erwärmen darf. Doch sie haben sich seit der ersten Klimakonferenz in Berlin vor zwanzig Jahren im zermürbenden Verhandeln von Geben und Nehmen verheddert und kommen unter der Last unterschiedlicher Interessen kaum vorwärts.

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