Zum Hauptinhalt springen

Hillary Clinton trifft sich mit Bernie Sanders

Mit dem Sieg der Demokratin Hillary Clinton in der US-Hauptstadt Washington sind die Vorwahlen abgeschlossen. Sie wartet noch immer auf die Unterstützung Sanders'.

Ehemalige Konkurrenten sind jetzt Alliierte: Hillary Clinton an der Wahlkampfveranstaltung in Portsmouth in New Hampshire. (12. Juli 2016)
Ehemalige Konkurrenten sind jetzt Alliierte: Hillary Clinton an der Wahlkampfveranstaltung in Portsmouth in New Hampshire. (12. Juli 2016)
Brian Snyder, Reuters
Der freundschaftlichen Umarmung ging eine harte Vorwahl voraus.
Der freundschaftlichen Umarmung ging eine harte Vorwahl voraus.
Mary Schwalm, Reuters
Wartet nun auf die offizielle Nominierung durch den Parteitag der Demokraten: Hillary Clinton. (14. Juni 2016)
Wartet nun auf die offizielle Nominierung durch den Parteitag der Demokraten: Hillary Clinton. (14. Juni 2016)
Andrew Harnik, Keystone
1 / 9

Hillary Clinton hat die Vorwahlen der US-Demokraten mit einem klaren Sieg in der Hauptstadt Washington abgeschlossen. Die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Partei setzte sich dort am Dienstag gegen ihren Rivalen Bernie Sanders durch. Dass Clinton damit 16 weitere Delegierte zugesprochen bekommt und Sanders vier, hat keine grossen Auswirkungen auf das Gesamtrennen, in dem die frühere Aussenministerin und First Lady ohnehin deutlich führt.

Als die Wahlbehörden am Abend mit der Stimmauszählung begannen, trafen sich Sanders und Clinton in einem Washingtoner Hotel zu Gesprächen. Nach dem Ende der rund eineinhalbstündigen Unterredung verliess der 74 Jahre alte Senator von Vermont ohne weiteren Kommentar das Capitol Hilton. Während sich auch Clinton nicht äusserte, sprach ihr Wahlkampfteam von einer «positiven Diskussion» über den Vorwahlkampf, die Demokratische Partei und «die gefährliche Bedrohung, die Donald Trump für unsere Nation darstellt». Sanders' Team äusserte sich später ähnlich.

Einheit demonstrieren

Das Treffen zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern war darauf ausgelegt, Einheit bei den Demokraten zu demonstrieren. Nach dem teils hitzigen Vorwahlkampf will sich die Partei geschlossen zeigen, um nach Barack Obama auch den nächsten Präsidenten stellen zu können.

Ein Wahlkampfberater von Clinton sagte, die beiden hätten über «eine Vielfalt fortschreitender Themen» wie die Anhebung von Löhnen, der Bruch mit der Praxis geheimgehaltener Gelder in der Politik sowie eine Reduzierung von Studienkosten gesprochen. Sie hätten ausserdem darin übereingestimmt, dass sie weiterhin an einer gemeinsamen Agenda arbeiten wollten.

Clinton liegt klar vor Sanders

Sanders war zuvor abermals nicht darauf eingegangen, sich offiziell hinter die designierte Präsidentschaftskandidatin zu stellen. Er gelobte aber erneut, alles tun zu wollen, um eine Präsidentschaft Trumps zu verhindern. Clinton sagte am Dienstag in einem Interview des Fernsehsenders Telemundo, sie freue sich sehr darauf, «seine (Sanders') Unterstützung in diesem Wahlkampf zu haben, weil Donald Trump eine ernsthafte Bedrohung für unsere Nation darstellt».

Am Ende hat Clinton 2219 festgelegte Delegierte gewonnen und damit 387 mehr als Sanders, der auf 1832 kommt. Zählt man die Superdelegierten hinzu, die sich auf dem Nominierungsparteitag im Juli in Philadelphia frei für einen Bewerber ihrer Wahl entscheiden können, liegt Clinton mit 2800 zu 1881 Delegierten vorne. 2383 werden für die Nominierung benötigt.

Die Republikaner hatten ihre Vorwahlsaison bereits am Dienstag vor einer Woche beendet. Bei ihnen hat sich Trump die nötige Delegiertenzahl für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten gesichert.

(AP)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch