Zum Hauptinhalt springen

Clintons Fotobombe

Es hätte sein Auftritt werden sollen: Donald Trump begrüsste die ersten Besucher im Weissen Haus. Doch Hillary Clinton stahl ihm die Show.

Lächelt auf Trump herab: Bei der ersten Besuchertour durchs Weisse Haus ...  (Alle Bilder: 7. März 2017)
Lächelt auf Trump herab: Bei der ersten Besuchertour durchs Weisse Haus ... (Alle Bilder: 7. März 2017)
AP Photo/Evan Vucci
... stiehlt das Porträt von Hillary Clinton dem US-Präsidenten Donald Trump die Show.
... stiehlt das Porträt von Hillary Clinton dem US-Präsidenten Donald Trump die Show.
AP Photo/Evan Vucci
Showman Trump: Nicht nur er stand an diesem Tag im Mittelpunkt.
Showman Trump: Nicht nur er stand an diesem Tag im Mittelpunkt.
Kevin Lamarque, Reuters
1 / 5

Donald Trump ist ein Showman. Er liebt die grossen Auftritte, den Applaus, die Bestätigung durch die Massen. Umso mehr, wenn er als Präsident am Laufmeter für Negativschlagzeilen sorgt. «Das ist der Sauerstoff, den Trump zum Atmen braucht», kommentiert eine CNN-Moderatorin .

Am Dienstag nutzte Trump daher die erste Besuchertour durchs Weisse Haus seit seiner Amtseinsetzung, um in der Menge zu baden. Unangekündigt tauchte er hinter einem Sichtschutz in einem Gang im Erdgeschoss auf, die Hände erhoben, hier bin ich. Die überraschte Schulklasse aus Alabama brach in frenetischen Jubel aus, ein Junge durfte Trump die Hand schütteln, Trump «bi de Lüt», sozusagen. Ein PR-Stunt wie aus dem Handbuch.

US-Präsident Trump posiert im Weissen Haus vor Hillary Clinton. (Video:DPA)

Übersehen hatte der Präsident aber das Porträt, das hinter ihm an der Wand hing. Hillary Clinton lächelte goldgerahmt in lässiger Pose auf den ehemaligen Reality-TV-Star herab. Eine Fotobombe nennt man das in sozialen Medien, wenn sich eine Person in ein inszeniertes Bild schleicht, die da eigentlich nichts zu suchen hat. Das Pressebild macht nun die Runde, das «Wall Street Journal» druckte es sogar auf der Frontseite der heutigen Ausgabe ab. Ob er sich an einer Bildunterschrift versuchen wolle, fragt die CNN-Moderatorin den Washington-Korrespondenten. Die Antwort kommt prompt: «Trump mit der Frau, die 2,8 Millionen Stimmen mehr erhalten hat.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch