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Cristina Kirchner hat das Spital verlassen

Die Präsidentin von Argentinien konnte fünf Tage nach einer Schädeloperation wieder nach Hause. Cristina Fernández de Kirchner muss sich aber noch schonen – und verpasst deshalb den Wahlkampf.

Operation gut überstanden: Anhänger jubeln Präsidentin Cristina Kirchner auf ihrer Fahrt nach Hause zu. (13. Oktober 2013)
Operation gut überstanden: Anhänger jubeln Präsidentin Cristina Kirchner auf ihrer Fahrt nach Hause zu. (13. Oktober 2013)
Keystone

Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist fünf Tage nach ihrer Schädeloperation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Anhänger jubelten und skandierten am Sonntag Slogans, als das Fahrzeug der Politikerin unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Klinik verliess. Kirchners Sprecher Alfredo Scoccimarro teilte mit, die Staatschefin erhole sich gut.

Kirchner hatte sich am Dienstag einer Operation wegen eines Blutgerinnsels unterzogen. Ärzte hatten bei der 60-Jährigen ein sogenanntes subdurales Hämatom festgestellt, bei dem sich Blut zwischen Schädel und Hirn sammelt.

Ärzte am Krankenhaus Fundación Favaloro ordneten «strikte Ruhe» für Kirchner an. Sie sollte 30 Tage lang von Flugzeugreisen absehen, hiess es. Die einmonatige Genesungsphase würde bedeuten, dass sich Kirchner aus dem Wahlkampf vor den Parlamentswahlen am 27. Oktober heraushält. Umfragen zufolge muss ihre Partei bei der Abstimmung mit Verlusten rechnen.

AP/chk

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