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Das Ende der Hängematte

Sozialhilfeempfänger im US-Staat Kansas müssen den Gürtel künftig enger schnallen: Ab dem 1. Juli dürfen sie ihr Sozialgeld nicht mehr für Handleser, Hunderennen, oder Stripbars ausgeben.

Paul Ryans Feindbild: Ein während dem Tag schlafender Mann. (Archivbild)
Paul Ryans Feindbild: Ein während dem Tag schlafender Mann. (Archivbild)
Dylan Martinez, Reuters

Für Sozialhilfeempfänger im mittwestlichen US-Bundesstaat Kansas brechen härtere Zeiten an: Am 1. Juli tritt ein im April vom Staatsparlament verabschiedetes Gesetz in Kraft, das bedürftigen Bürgern unter anderem verbietet, Kreuzfahrten mit Sozialhilfe zu bezahlen.

Laut dem vom republikanischen Gouverneur Sam Brownback umgehend unterzeichneten «Hope Act», so der Name des Gesetzes, dürfen Arme ab Juli die Staatshilfe nicht mehr für «Themenparks, Hunde- oder Pferderennen und Wetten, oder in sexuell orientierten Geschäften oder Etablissements ausgeben, in denen sich Auftretende zum Zweck der Unterhaltung ausziehen». Auch Tätowierungen, Maniküren sowie der Kauf von Lingerie und der Besuch bei einem Handleser sind künftig untersagt.

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