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Das Öl ist auf dem Weg nach Florida

Die Ölpest im Golf von Mexiko bedroht jetzt auch die Touristen-Strände Floridas. Schon läuft der Einsatz gegen die Verschmutzung.

Meeresfrüchte in Öl: Aufnahme vom Dienstag auf Dauphin Island im Bundesstaat Alabama.
Meeresfrüchte in Öl: Aufnahme vom Dienstag auf Dauphin Island im Bundesstaat Alabama.

Rund 16 Kilometer vor dem bekannten Badeort Pensacola sei ein Ölfilm entdeckt worden, berichtete der Fernsehsender CNN. Das Öl könnte noch im Laufe des Mittwochs die Küste erreichen. Einsatzkräfte seien dabei, Ölsperren im Meer zu deponieren. Auch die Bundesstaaten Mississippi und Alabama sind mittlerweile von der schwersten Ölkatastrophe in der US-Geschichte betroffen. Dort seien erste Teerklumpen an Land gespült worden. Zuvor hatte sich die Katastrophe auf die Küsten Louisianas beschränkt.

Die amerikanische Justiz nahm unterdessen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen der Ölpest auf. «Wir werden nicht ruhen, solange nicht für Gerechtigkeit gesorgt wurde», sagte Justizminister Eric Holder am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in New Orleans.

BP-Aktie im Tauchgang

Die Aktie des britischen Energiekonzerns BP verlor weiter an Wert. Nachdem der Kurs in London und New York am Dienstag zeitweise um mehr als 15 Prozent eingebrochen war, sank er in London zwischenzeitlich um fast drei Prozent. Der Konzern beziffert die Kosten der Katastrophe auf bisher rund 990 Millionen US-Dollar.

BP versucht derzeit in einem neuen Anlauf, den Ölfluss in 1500 Meter Tiefe einzudämmen. Das Öl sprudelt seit dem Unfall der Bohrinsel «Deepwater Horizon» am 20. April in den Golf von Mexiko.

SDA/raa

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