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Deine Nachbarn wissen jetzt, dass du nicht wählen gehst

Wie bringt man seine Wähler an die Urne? In den USA setzen die Präsidentschaftskandidaten auf den Pranger.

Luca De Carli
Mit diesem Schreiben stellte der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz Nichtwähler in ihrer Nachbarschaft bloss. Bild: Tom Hinkeldey/Twitter
Mit diesem Schreiben stellte der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz Nichtwähler in ihrer Nachbarschaft bloss. Bild: Tom Hinkeldey/Twitter

Bei Thomas Hinkeldey kam die Aktion nicht gut an. Jetzt werde er Ted Cruz ganz sicher nicht wählen, liess er die Welt wissen. Wenige Tage vor den Vorwahlen in Iowa veröffentlichte der Bewohner des US-Bundesstaates ein Schreiben auf Twitter, das er von der Wahlkampforganisation von Cruz erhalten hatte. Im Brief, der einem offiziellen Dokument des Staates Iowa stark ähnelt, informieren die Helfer des republikanischen Präsidentschaftskandidaten die Familie Hinkeldey darüber, dass man sehr wohl wisse, dass sie selten bis nie abstimmen gehe. Und im Übrigen wüssten das jetzt auch die Nachbarn.

 Der Umschlag von Cruz' Brief: Die vielen Aufkleber und Stempel sollen ihn möglichst offiziell erscheinen lassen. (Quelle: Braddock Massey/Twitter)
Der Umschlag von Cruz' Brief: Die vielen Aufkleber und Stempel sollen ihn möglichst offiziell erscheinen lassen. (Quelle: Braddock Massey/Twitter)

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