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Der Krieg gegen die Armen

In Washington läuft ein gnadenloser Feldzug der Republikaner gegen die weniger Glücklichen der Gesellschaft. Der perfide Vorwurf: Arme würden sich in der «Hängematte» ein schönes Leben machen.

In den USA gelten 50 Millionen Menschen als arm: Die 12-jährige Donna Hernandez bei einem kostenlosen Essen zu Thanksgiving in einer Bedürftigenmission in Los Angeles. (21. November 2012)
In den USA gelten 50 Millionen Menschen als arm: Die 12-jährige Donna Hernandez bei einem kostenlosen Essen zu Thanksgiving in einer Bedürftigenmission in Los Angeles. (21. November 2012)
Jason Redmond, Reuters
Bedient dreimal so viele Bedürftige wie noch vor wenigen Jahren: Ein Essensabgabezentrum in Kalifornien. (14. November 2012)
Bedient dreimal so viele Bedürftige wie noch vor wenigen Jahren: Ein Essensabgabezentrum in Kalifornien. (14. November 2012)
David McNew, Reuters
Nach dem Ende des Baubooms verloren viele Arbeiter ihre festen Stellen: Männer halten im New Yorker Viertel Brooklyn Ausschau nach Arbeit. (3. April 2012)
Nach dem Ende des Baubooms verloren viele Arbeiter ihre festen Stellen: Männer halten im New Yorker Viertel Brooklyn Ausschau nach Arbeit. (3. April 2012)
Eduardo Munoz, Reuters
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Präsident Lyndon Johnson startete 1964 einen «Krieg gegen Armut». 2013 befinden sich die USA mitten in einem Krieg gegen die Armen. Geführt wird er von den Kongressrepublikanern in Washington sowie republikanischen Gouverneuren und Mehrheiten in Bundesstaaten wie Kansas, West Virginia und Louisiana. Unter dem Druck des starken rechten Flügels sowie von Geldgebern wie den milliardenschweren Brüdern Charles und David Koch zieht die Partei an allen Fronten gegen den im Vergleich zu Westeuropa eher bescheidenen amerikanischen Sozialstaat zu Felde.

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