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Der Mann mit den neun Leben

Der amerikanische Bürgerrechtler Al Sharpton soll luxuriöse Feste feiern und seine Steuern nicht bezahlen.

MeinungVon Beat Metzler
«Ich bin ein schlechter Buchhalter. Aber niemand darf behaupten, dass ich mich nicht einsetze»: Al Sharpton wehrt sich an einer Pressekonferenz gegen Anschuldigungen. Foto: Lucas Jackson / Reuters
«Ich bin ein schlechter Buchhalter. Aber niemand darf behaupten, dass ich mich nicht einsetze»: Al Sharpton wehrt sich an einer Pressekonferenz gegen Anschuldigungen. Foto: Lucas Jackson / Reuters

Al Sharpton ist ganz oben angekommen. US-Präsident Barack Obama und der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio schätzen ihn als Berater, beide lächeln öffentlich an der Seite des Bürgerrechtsaktivisten.

Nun, auf dem Höhepunkt seines Einflusses, kommen Fehler ans Licht, die Sharpton stürzen könnten. Die «New York Times» wirft ihm vor, dass er Steuern in der Höhe von 4,5 Millionen Dollar hinterzogen habe. Dass er Hotels und seine Miete nicht bezahlte. Dass er erster Klasse flog, teure Feste schmiss. Der Mann, der seit 30 Jahren für Benachteiligte kämpft, soll sich mit den Spenden seiner Hilfsorganisation ein luxuriöses Leben gönnen.

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