Zum Hauptinhalt springen

Der Preis des Friedens

Um ihren Konflikt nach Jahrzehnten zu beenden, gingen Kolumbiens Regierung und die Farc-Rebellen erhebliche Kompromisse ein. Doch wird das Volk zustimmen? Und kann das Land überhaupt in Eintracht leben?

Präsident Juan Manuel Santos (l.) und Farc-Anführer Rodrigo Londoño Echeverri beim Handschlag in Havanna. Foto: EPA, Keystone
Präsident Juan Manuel Santos (l.) und Farc-Anführer Rodrigo Londoño Echeverri beim Handschlag in Havanna. Foto: EPA, Keystone

Es gibt keinen Weg zurück zum Krieg in Kolumbien. Das war die Botschaft der illustren Versammlung, die am Mittwochabend im Kongresszentrum von Havanna vor die Welt trat. Alle Delegationsvertreter – jene der kolumbianischen Regierung, die der Farc-Rebellen sowie sämtliche Mittler und Garanten – hatten weisse Hemden angezogen, wodurch die Runde optisch wirkte wie ein Ärztekonzil.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.