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Der Richter, der sich mit der NSA anlegt

Richard Leon, der als rechter Hardliner galt, wendet sich gegen die Überwachungsmethoden der NSA. Es ist nicht das erste Mal, dass der Bundesrichter mit seinen Entscheiden für Aufsehen sorgt.

Teilt aus: Die Überwachungsmethoden der NSA seien womöglich verfassungswidrig, sagt Bundesrichter Richard Leon.
Teilt aus: Die Überwachungsmethoden der NSA seien womöglich verfassungswidrig, sagt Bundesrichter Richard Leon.
Suffolk University
Republikanischer Hintergrund: Der 64-Jährige, im Bild bei einer Vorlesung an der Suffolk University, wurde 2001 von George W. Bush zum Bundesrichter ernannt.
Republikanischer Hintergrund: Der 64-Jährige, im Bild bei einer Vorlesung an der Suffolk University, wurde 2001 von George W. Bush zum Bundesrichter ernannt.
Suffolk University
Entscheid für die Tabakindustrie: Wenige Jahre später polarisierte Leon, als er Schockbilder auf Zigarettenpackungen verbot. Solche Darstellungen widersprächen dem Recht zur freien Meinungsäusserung in der Werbung.
Entscheid für die Tabakindustrie: Wenige Jahre später polarisierte Leon, als er Schockbilder auf Zigarettenpackungen verbot. Solche Darstellungen widersprächen dem Recht zur freien Meinungsäusserung in der Werbung.
Suffolk University
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«Ich kann mir keine rücksichtslosere und willkürlichere Invasion als diese Speicherung persönlicher Daten von praktisch jedem einzelnen Bürger (...) ohne vorherige richterliche Erlaubnis vorstellen.» – Mit deutlichen Worten wendet sich Richard Leon gegen die Praktiken der National Security Agency, kurz NSA. Der Bundesrichter des Bundesbezirksgerichts von Columbia schreibt, das Sammeln von Telefondaten unzähliger US-Bürger sei womöglich verfassungswidrig.

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