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Der schlimmste Tag seiner Präsidentschaft

US-Präsident Obama hat den Amoklauf von Newtown als schlimmstes Ereignis seiner bisherigen Amtszeit bezeichnet. Mit seinem politischen Einfluss will er zwar das Waffengesetz verschärfen, bekundet aber gleichzeitig Zweifel.

«Die Frage ist, ob wir erschüttert genug sind»: US-Präsident Barack Obama wischt sich bei seiner Rede zur Nation nach dem Amoklauf eine Träne aus dem Auge. (14. Dezember 2012)
«Die Frage ist, ob wir erschüttert genug sind»: US-Präsident Barack Obama wischt sich bei seiner Rede zur Nation nach dem Amoklauf eine Träne aus dem Auge. (14. Dezember 2012)
AFP

US-Präsident Barack Obama hat den Tag des Amoklaufs in Newtown vor zwei Wochen als schwärzesten Tag seiner Amtszeit bezeichnet. «Das war der schlimmste Tag meiner Präsidentschaft. Und ich will nicht, dass sich das wiederholt», sagte Obama in einem heute ausgestrahlten Interview mit dem US-Fernsehsender NBC.

Der 20-jährige Amokschütze in Newtown im Bundesstaat Connecticut hatte am 14. Dezember in einer Primarschule 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren sowie sechs Erwachsene und schliesslich sich selbst erschossen. Zuvor hatte er zu Hause seine Mutter getötet.

Skepsis gegenüber bewaffneten Wachleuten

Obama kündigte erneut an, all seinen politischen Einfluss geltend zu machen, um die US-Waffengesetze zu verschärfen. «Wird es Widerstand geben? Absolut», sagte der US-Präsident. Die Frage sei, «ob wir erschüttert genug sind über das, was passiert ist, damit das nicht eine dieser routinemässigen Episoden wird, die ein paar Wochen lang viel Aufmerksamkeit erregen und danach verschwinden».

Obama äusserte sich zudem «skeptisch» über den Vorschlag der US-Waffenlobby NRA, in jeder Schule des Landes bewaffnete Wachleute patrouillieren zu lassen.

AFP/rbi

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