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Der Shutdown 1995 war ein Desaster für die Republikaner

Schon vor 18 Jahren lieferten sich Demokraten und Republikaner einen heftigen Budgetstreit, der zum Stillstand der Verwaltung führte. Zum aktuellen Budgetstreit gibt es Parallelen, aber auch Unterschiede.

Lieferten sich manches Duell: Newt Gingrich, republikanischer Sprecher des Repräsentantenhauses, und der demokratische Präsident Bill Clinton (Archivbild von 1998).
Lieferten sich manches Duell: Newt Gingrich, republikanischer Sprecher des Repräsentantenhauses, und der demokratische Präsident Bill Clinton (Archivbild von 1998).
Keystone
Geschlossenes Museum: Eine Auswirkung des Shutdowns von 1995.
Geschlossenes Museum: Eine Auswirkung des Shutdowns von 1995.
Keystone
...des demokratischen Präsidenten Barack Obama.
...des demokratischen Präsidenten Barack Obama.
Keystone
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Ein «government shutdown» ist nichts Neues für die USA. Vor knapp 18 Jahren legte ein erbitterter Budgetstreit zwischen dem demokratischen Präsidenten und dem republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses die öffentliche Verwaltung lahm. Die Kontrahenten damals waren Bill Clinton und Newt Gingrich. Der Streit zwischen Clinton und Gingrich zog sich über mehrere Monate hinweg, und es gab gleich zwei «government shutdowns»: Am 14. November 1995 für fünf Tage und – nach der Einigung auf ein provisorisches Ausgabengesetz – am 26. Dezember 1995 für drei Wochen. Die insgesamt 26 Tage dauernde Stilllegung der Bundesverwaltung verursachte Kosten in Milliardenhöhe zu Lasten des US-Staats. Allein der erste Zwangsurlaub für die Beamten wurde später mit über 400 Millionen Dollar beziffert.

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