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Er tritt an, Mexikos Drogenkrieg zu beenden

Sie nennen ihn den tropischen Messias. Weshalb Linkspopulist Andrés Obrador beste Chancen hat, neuer Staatschef zu werden.

Humor ist eine seiner stärksten Waffen: Andrés Manuel López Obrador, mexikanischer Präsidentschaftskandidat. Foto: Keystone
Humor ist eine seiner stärksten Waffen: Andrés Manuel López Obrador, mexikanischer Präsidentschaftskandidat. Foto: Keystone

Es waren einmal drei Studenten, die wollten Filmemacher werden. Sie hiessen Salomón, Daniel und Marco, sie hatten sich an der Universität von Guadalajara eingeschrieben. Aus Guadalajara, der zweitgrössten Stadt Mexikos, stammt auch der Regisseur Guillermo del Toro. Der Jubel über dessen Oscar für das Monstermärchen «Shape of Water» war dort noch nicht verhallt, als Salomón, Daniel und Marco Mitte März in einem Vorstadtbezirk nach Drehorten suchten. Sie planten einen Horrorfilm und träumten von einer Zukunft, in der sie die nächsten del Toros sein würden. Stattdessen gerieten sie in den ganz ­alltäglichen mexikanischen Horror, der leider kein Film ist, obwohl es sich oft so anhört.

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