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«Der Verein ist definitiv von gestern»

Nach zwei verkorksten Medienauftritten hat die US-Waffenlobby ihre Selbstsicherheit verloren. Sie läuft Gefahr, dass Republikaner und konservative Demokraten sie nicht mehr ernst nehmen.

Isoliert: Wayne LaPierre (l.), Geschäftsführer der National Rifle Association (NRA), am vergangenen Freitag, während eine Demonstrantin für zwei Minuten seine Pressekonferenz unterbricht. (Foto: 21. Dezember 2012)
Isoliert: Wayne LaPierre (l.), Geschäftsführer der National Rifle Association (NRA), am vergangenen Freitag, während eine Demonstrantin für zwei Minuten seine Pressekonferenz unterbricht. (Foto: 21. Dezember 2012)
Evan Vucci, Keystone

Wayne LaPierres Stimme bebte vor Erschütterung: «Und hier ist eine andere schmutzige kleine Wahrheit, welche die Medien am liebsten unter den Teppich kehren würden», sagte der Geschäftsführer der US-Waffenlobby NRA, als er am Freitag vor den Medien stand. Er klammerte sich ans Rednerpult und atmete tief ein. «Es gibt in diesem Land eine feige, korrupte und verderbliche Schattenindustrie, die Gewalt gegen unsere eigenen Leute verkauft und sät.»

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